Die Redaktion "Ratgeber: Recht" beim SWR

Dr. Frank Bräutigam

Dr. Frank Bräutigam
Dr. Frank Bräutigam

Recht ist nur auf den ersten Blick trocken, hinter jedem Urteil stecken Menschen und ihre Geschichten – so lautet das Credo von Frank Bräutigam, der seit 1. Dezember 2010 die ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz des SWR in Karlsruhe leitet.

Der promovierte Volljurist stammt aus der schönen Kaiserstadt Aachen. Erste journalistische Erfahrung sammelte er bei der "Aachener Zeitung". Während des Jurastudiums in Freiburg war er Dauergast in den Gerichtssälen als Reporter der "Badischen Zeitung". Ein Jahr verbrachte er als ERASMUS-Student in Grenoble, verschiedene Praktika führten ihn nach Paris, Brüssel und Berlin.

Nach dem ersten Staatsexamen sammelte Frank Bräutigam Fernseherfahrung im ZDF-Studio Brüssel. Als Referendar arbeitete er bereits für die ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz in Karlsruhe, ebenso für Rechtsredaktion des ZDF. Nach dem Zweiten Staatsexamen war er als freier Journalist für das ZDF und eine Produktionsfirma tätig.

Von 2006 bis 2009 arbeitete Frank Bräutigam bereits als Redakteur in der ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz unter Karl-Dieter Möller. Anschließend sammelte er Erfahrungen als Referent des SWR-Fernsehdirektors und lernte SWR und ARD aus einer anderen Perspektive kennen.

Im Dezember 2010 übernahm er die Abteilungsleitung in Karlsruhe und ist seitdem der ARD-Rechtsexperte.

Frank Bräutigam berichtet für alle Nachrichtensendungen der ARD und das SWR-Fernsehen über Bundesverfassungsgericht, Bundesgerichtshof und die Bundesanwaltschaft. Außerdem moderiert er den "Ratgeber: Recht" und tritt als Experte im "ARD-Buffet" auf. Für seine Berichterstattung über das Bundesverfassungsgericht in "Tagesschau" und "Tagesthemen" wurde er 2009 mit dem "Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins" ausgezeichnet, für einen Beitrag im "Ratgeber: Recht" erhielt er den "Christophorus-Preis".

Stefanie Zuehlsdorff

Stefanie Zuehlsdorff
Stefanie Zuehlsdorff

Stefanie Zuehlsdorff ein echtes "Kölsches Mädsche". In Köln hat sie Abitur gemacht, studiert, ihr erstes juristisches Staatsexamen abgelegt und sich im Karneval immer als Richterin verkleidet. Zugegeben, nicht immer, aber Richterin war tatsächlich ihr Traumberuf.

Dann lockte aber die Hauptstadt und so kam sie auf Abwege: Für Recht und Gerechtigkeit kämpfen, das lernte sie, kann man nicht nur als Richterin, sondern auch als Journalistin. Bei ARTE info und der Pressestelle des Bundestages machte sie dann ihre ersten journalistischen Schritte: Dazu gehörte auch mal mit der Polizei in Berlin Neukölln Streife zu fahren, im Gefängnis Moabit Mandanten zu besuchen oder über neue Gesetze aus dem Bundestag zu berichten. 

Nach einem Volontariat beim SWR ging es dann zuerst in die Wirtschaftsredaktion, denn auch dort geht es immer wieder um Rechtsthemen: Vor allem die Verbraucherrechte lagen am Herzen. Als Autorin arbeitete sie deshalb für Wirtschafts- und Verbrauchermagazine wie PLUSMINUS und MARKTCHECK.

2011 kam dann der Ruf aus Karlsruhe. Die ARD Rechtsredaktion klopfte an und sie wechselte von Stuttgart nach Karlsruhe. Es ging also wieder zurück an den Rhein und zurück zu ihrer Kernkompetenz: dem Recht. Seitdem ist Stefanie Zuehlsdorff Planerin und Autorin für den Ratgeber RECHT und hat den Umstieg auf das virtuelle Studio und die neue monothematische Ausrichtung der Sendung mit auf den Weg gebracht. 

Christoph Kehlbach

Christoph Kehlbach
Christoph Kehlbach

Ein waschechter Hesse in Diensten der Karlsruher Rechtsredaktion! Der gebürtige Frankfurter machte sein Abitur in Darmstadt, bevor er zum Jura-Studium ins (zumindest rheinhessische) Mainz ging. Nach einem Auslandsaufenthalt in Spanien und dem zweiten juristischen Staatsexamen im Jahr 2004 wechselte er zum Journalismus, wo zunächst die Berichterstattung aus der Region im Mittelpunkt stand.

Die ersten Honorare verdiente er sich als freier Mitarbeiter in der Lokalredaktion des "Darmstädter Echo". Nach einer Hospitanz bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", folgte dann 2006 der Schritt zum Fernsehen.

Der Regionalsender "rheinmaintv" bot nicht nur "TV ganz nah", sondern auch die Gelegenheit, schnell Erfahrungen sowohl vor als auch hinter der Kamera zu machen.

Beim Volontariat als Videojournalist und der anschließenden Tätigkeit als Redakteur und Moderator lernte er die gesamte Bandbreite des regionalen Journalismus kennen, vom Lokalsport zur Fußball-WM, vom Stadtparlament bis zur Landtags-Neuwahl.

2009 hieß es dann "zurück zu den (juristischen) Wurzeln". Christoph Kehlbach wechselte in die ARD-Rechtsredaktion nach Karlsruhe. Dort produziert er seitdem Beiträge für die Nachrichtensendungen und Magazine von ARD und SWR, darunter die "Tagesschau", das "Morgenmagazin" und der "Ratgeber: Recht" sowie die regionalen Nachrichten "Baden-Württemberg aktuell" und "Rheinland-Pfalz aktuell" im SWR Fernsehen.

Brigitte Seiberlich

Brigitte Seiberlich
Brigitte Seiberlich

Geplant war es nicht, dass die im Baden-Badener Rebland geborene Tochter eines Vier-Mädel-Hauses einmal die "zentrale Schaltstelle" einer Fernsehredaktion werden würde. Ihre Ausbildung und die ersten Berufsjahre legten eher einen Weg in der freien Wirtschaft nahe. Doch 1978 stellten sich die Weichen anders, sie wechselte in das Vorzimmer des Personalchefs des damaligen SDR nach Stuttgart.

Aber schon nach zwei Jahren führte sie ihr Berufsweg in die ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz nach Karlsruhe, sie schnupperte Redaktionsluft, zeigte Organisationstalent – und blieb. Als Redaktionsassistentin ist sie seit 30 Jahren ein wichtiges Bindeglied zwischen Redaktion, Zuschauerinnen und Zuschauern, Produktion und freien Mitarbeitern.

Gigi Deppe

Gigi Deppe
Gigi Deppe

Gigi Deppe ist gebürtige Berlinerin, hat aber beide juristischen Examina in Köln abgelegt. Ihre solide journalistische Ausbildung verdankt sie der "Deutschen Welle", wo sie auch als politische Redakteurin arbeitete. Dann aber rief Anfang der neunziger Jahre das "Mekka" der Juristen: Karlsruhe. Sie wechselte zum SDR in die badische Residenz und versorgte von dort aus alle ARD-Anstalten mit aktuellen Hörfunk-Berichten über Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof.

Später bot die Medienstadt Köln neue Chancen. Also ging sie dorthin zurück und arbeitete mehrere Jahre freiberuflich für Hörfunk und Fernsehen, allerdings weiterhin mit einem juristischen Schwerpunkt. 2002 wechselte sie zurück nach Karlsruhe und ist seither Mitglied der ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz in Karlsruhe.

Kolja Schwartz

Kolja Schwartz
Kolja Schwartz

Neugier und ein ausgeprägtes Faible fürs Zuhören und Hinterfragen bringen ihn früh zum Journalismus: Mit 15 Macher einer Schülerzeitung, mit 16 der erste Schritt in den Fernsehbereich. Als Schülerpraktikant sitzt er in einer Berliner Fernsehproduktionsgesellschaft und fasst den Entschluss: Der Beruf des Redakteurs und Reporters soll es einmal sein. Zwei Jahre später wird der Wunsch in die Tat umgesetzt: Praktikum und Volontariat in ebendieser Produktionsfirma. Das Abitur macht er parallel, drei Jahre lang, Abend für Abend, wenn er nicht gerade am Drehen ist.

Sechs Jahre und ein paar Hundert Fernsehbeiträge später ist es wieder die Neugier, die ihn dem Fernsehen zunächst den Rücken zukehren lässt. An der Humboldt-Universität zu Berlin studiert er Rechtswissenschaften und macht 2009 sein erstes juristisches Staatsexamen.

Im Rechtsreferendariat lernt er dann die klassisch juristische Arbeit kennen, schreibt erste Zivilrechtsurteile am Landgericht Berlin, verfasst Anklagen und vertritt die Staatsanwaltschaft in mehreren Verfahren. Er lernt die Verwaltung eines Gefängnisses kennen und den Beruf eines Strafverteidigers zu schätzen.

Kurz vor der Eröffnung der eigenen Anwaltskanzlei in der Hauptstadt treibt ihn die Neugier aber wieder zum Fernsehen. In der Rechtsredaktion der ARD in Karlsruhe absolviert er im Sommer 2011 seine letzte Station im Referendariat. Und nach der ist klar: Hier kann er seine beiden Berufe verbinden, hier wird er bleiben.

Seit der Ablegung des zweiten juristischen Examens ist er fester Bestandteil der Redaktion, berichtet für alle Nachrichten-  und Magazinsendungen der ARD und des SWR Fernsehens über Bundesverfassungsgericht, Bundesgerichtshof und Bundesanwaltschaft, tritt als Rechtsexperte in der Sendung "Kaffee oder Tee" auf und macht regelmäßig Beiträge für den "Ratgeber: Recht".

Cornelia Ertel

Cornelia Ertel
Cornelia Ertel

Cornelia Ertel kam 1996 ins SWR-Studio nach Karlsruhe, bis 2003 war sie als Redaktionsassistentin bei SWR4 Baden Radio tätig. Nach fünfjähriger Unterbrechung (in der freien Wirtschaft) zog es die Pfälzerin jedoch wieder zurück zum SWR. Zunächst als Sekretärin in der Studioleitung, und seit Januar 2012 als Redaktionsassistentin in der ARD-Fernsehredaktion Recht und Justiz. Sich immer wieder auf Neues einlassen, die Herausforderung und die Abwechslung, das ist es, was sie an ihrer Arbeit so liebt.