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"Herzlich willkommen im Wellness- und Vitalhotel Moselblick"

Herzlich willkommen in Bernkastel-Kues: Hier steht eine ehemalige Pension – unser zukünftiges "Wellness- und Vitalhotel Moselblick". Noch ist davon nichts zu erkennen, doch das wird sich in rasantem Tempo ändern.

Herzlich willkommen in Bernkastel-Kues: Hier steht eine ehemalige Pension – unser zukünftiges "Wellness- und Vitalhotel Moselblick". Noch ist davon nichts zu erkennen, doch das wird sich in rasantem Tempo ändern.

Also ab in den Baumarkt und ins Möbelhaus: Wir besorgen uns ein paar günstige Wellness-Artikel wie Handtücher, Pflanzen und romantische Lichter.

Dazu kommen noch ein paar Stellwände in angenehmen Farben und mit typischen Wellness-Motiven.

Und los geht der Umbau: Zuerst nehmen wir uns den eher privat wirkenden Eingangsbereich vor.

Ein paar farbige Spanplatten im Eingangsbereich und schon ist aus dem Flur unsere schicke Rezeption geworden.

Die Geweihe im rustikalen Jägerzimmer …

… verstecken wir hinter Stellwänden. Dazu packen wir noch eine Massageliege und ein bisschen Deko für die entspannende Atmosphäre und schon ist unser Massagebereich fertig.

Praktischerweise ist auch eine Sauna vorhanden, doch so kann sie natürlich nicht bleiben.

Auch hier erzielen unsere Deko-Gegenstände die gewünschte Wirkung und das Ganze sieht gleich viel einladender aus.

Die Eingangstür bekommt noch ein schönes Schild. Moselblick hört sich gut an – okay, die Mosel ist genau genommen von der Pension aus nicht zu sehen, aber das ist kein Problem.

Als nächstes brauchen wir gute Werbefotos. Dafür holen wir den Hotelfotografen Dirk Holst in die Pension …

… und der erstellt wunderschöne Detailaufnahmen. Wie die Räume tatsächlich aussehen, erkennen die Gäste so zwar nicht, aber auch das ist ein gängiger und erlaubter Trick in der Wellnessbranche.

Jetzt fehlen nur noch ein paar Emotionen und die lassen sich am besten über Menschen transportieren. Also kommt auch noch ein Modell ins Spiel …

… und heraus kommen Bilder, die vorgaukeln, wie wohl man sich als Gast doch in unserem Hotel fühlen könnte.

Okay, einen Pool haben wir leider nicht, aber ein etwas größeres Planschbecken kann auch ganz gut aussehen …

… wenn man das Bild am Ende noch ein bisschen bearbeitet.

Über einen ansprechenden Speisesaal verfügen wir leider auch nicht, aber da gerade die Sonne scheint, werden auch die Frühstücksbilder im Garten richtig gut.

Und jetzt soll es auch genug sein: Für einen schönen Prospekt …

… und einen gelungenen Internetauftritt haben wir genügend Material.

Und das Ganze funktioniert: Wenige Wochen später kann Sebastian Gäste in seinem vermeintlichen Hotel begrüßen.