SENDETERMIN Mi, 16.08.17 | 22:45 Uhr | Das Erste

Aidas Geheimnisse

Aida mit ihren Söhnen Shep (re.) und Izak.
Wiedervereinigung der Familie – Aida mit ihren Söhnen Shep und Izak.

Was wäre, wenn alles, was dir über deine Vergangenheit erzählt wurde, gelogen wäre? Wenn dein Verständnis von Familie und Religion auf den Kopf gestellt würde? Was, wenn deine engsten Angehörigen die Wahrheit kennen und sie dein ganzes Leben lang vor dir verborgen haben? "Aidas Geheimnisse" erzählt von Familiengeheimnissen, die sieben Jahrzehnte umfassen und die in detektivischer Spurensuche nach und nach aufgedeckt werden. Eine tief berührende Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität, wie man sie sich für ein Spielfilmdrehbuch kaum besser hätte ausdenken können.

Die lange Suche nach der Wahrheit

Izak Szewelewicz kommt 1945 im Lager Bergen-Belsen zur Welt und wird als Nachkriegswaise zur Adoption nach Israel geschickt, wo er in einer Pflegefamilie aufwächst.
Izak Szewelewicz wächst in einer Pflegefamilie auf.

Izak Szewelewicz kommt 1945 im Lager Bergen-Belsen zur Welt, wo nach Kriegsende heimatlose Zivilpersonen, sogenannte "Displaced Persons", vorübergehend untergebracht wurden. Er wird als "Nachkriegswaise" zur Adoption nach Israel geschickt. Mit zehn Jahren erfährt er erstmals von einem Schulfreund, was alle in seinem Umfeld zu wissen scheinen: Seine Adoptiveltern sind nicht seine leiblichen Eltern, er wurde als Kleinkind von ihnen adoptiert. Izak forscht nun auf eigene Faust weiter und findet heraus, dass seine leibliche Mutter Aida in Kanada lebt. Als er 13 ist, fährt er zu ihr. Zwischen den beiden entwickelt sich ein enges Verhältnis, aber Aida möchte nicht über die Vergangenheit sprechen. Jahrzehntelang belässt es Izak es dabei. Viel später, mit 68 Jahren, setzt sich Izak noch einmal intensiv mit seiner Herkunft auseinander und deckt mit Hilfe seiner Familie weitere Familiengeheimnisse auf, die sein Leben verändern sollten.

Ein Film von Alon Schwarz

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