SENDETERMIN Mi, 30.05.18 | 22:45 Uhr | Das Erste

Die schwarze Gewalt

PlayAusschreitungen am Rande des G20-Gipfels im Juli 2017 in Hamburg
Die schwarze Gewalt | Video verfügbar bis 30.05.2019 | Bild: dpa

Die Polizei hat in Italien, Frankreich, der Schweiz und Spanien bei mutmaßlichen G20-Gewalttätern Durchsuchungen durchgeführt. Einen Tatverdächtigen sucht die Polizei mit europäischem Haftbefehl. Im Zentrum der Ermittlungen stehen dabei die schweren Zerstörungen, die eine Gruppe von Linksextremisten während des G20-Gipfels im Juli 2017 entlang der Hamburger Elbchaussee angerichtet hat.

Zug der Gewalttäter war minutiös geplant

Der 220 Mann starke "Schwarze Block" hatte innerhalb weniger Minuten zahlreiche Fahrzeuge in Brand gesteckt und war danach von der Polizei unbehelligt wieder verschwunden. Reporter des NDR haben seitdem immer Einblick in die Ermittlungen der Sonderkommission "Schwarzer Block" erhalten. Demnach war der Zug der Gewalttäter nach Erkenntnissen der Sonderkommission minutiös geplant. An mehreren Stellen der Stadt waren offenbar Depots eingerichtet, in denen die Autonomen Vermummungsmaterial, Molotowcocktails und Pyrotechnik versteckt hatten.

Rekonstruktion der Ereignisse

Nach den vorläufigen Ermittlungsergebnissen bewegten sich die Täter unauffällig gekleidet in Kleingruppen zur Elbchaussee und warfen bei ihrer Flucht alle auffälligen Gegenstände weg. Die Polizei geht von einer Planung durch deutsche Linksextremisten mit genauer Ortskenntnis aus, ein erheblicher Teil der Täter kam danach aber offenbar aus dem Ausland. Die Dokumentation begleitet die Ermittlungsarbeiten und rekonstruiert so eine der spektakulärsten Straftaten der letzten Jahre. 

Ein Film von Thomas Berbner und Jan Liebold

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