Faszination Korallenriff: Interessante Fakten

Riffhaie auf Patrouille am Abhang eines Korallenriffs
Riffhaie auf Patrouille am Abhang eines Korallenriffs. Sie warten auf die Ankunft ihrer Beute: Tausende von Zackenbarschen, die hier ihre Eier ablegen wollen. | Bild: WDR/BBC NHU / Dan Beecham

  • Korallenriffe erstrecken sich über nur 0,1 Prozent der Meeresoberfläche, trotzdem leben hier 25 Prozent aller uns bekannten Meeresbewohner.

  • Korallen sind keine Pflanzen, sondern Tiere, nahe Verwandte der Qualle oder Anemone.

  • Delfine haben Lungen und atmen somit genauso wie Menschen. Sie können länger als zehn Minuten die Luft anhalten.

  • Das australische Great Barrier Reef ist die größte lebendige Struktur der Welt. Es besteht aus rund 3.000 Korallenriffen und hat eine größere Fläche als Großbritannien.

  • Viele Korallenriff-Fische können ihr Geschlecht ändern, doch Anemonenfische gehören zu den wenigen Fischen, bei denen sich Männchen in Weibchen verwandeln.

  • Ein Viertel aller Meeresbewohner lebt in Korallenriffen. Das Überleben in diesen "Megastädten" unter Wasser ist eine Herausforderung. Um sie zu meistern, haben die Tiere die unterschiedlichsten Lösungen entwickelt.

  • Regelmäßig sucht eine Schildkröte eine Art Wellness-Hotel im Riff auf, einen Ort, an dem Putzerfische sie von Algen und Parasiten befreien. Aber sie muss sich geschickt anstellen, um nicht Schlange stehen zu müssen – so groß ist der Andrang. Ein cleverer Zackenbarsch nutzt eine Art Fisch-Zeichensprache und arbeitet so mit einem Kraken zusammen, um gemeinsam ihre Beute aus den Verstecken zu jagen.

  • Ein meterlanger Riesenborstenwurm mit furchterregendem Kiefer liegt versteckt in seinem Tunnel auf der Lauer. Scheinschnapper kontern, indem sie per Wasserstrahl sein sandiges Versteck freilegen.

  • Dank Supermakro-Zeitraffer lassen sich Korallenpolypen beim Wachsen und Sterben beobachten. Die winzigen Organismen bilden schließlich riesige Strukturen, die sogar aus dem All zu sehen sind.

  • Wenn es dunkel wird, versammeln sich hunderte Haie, um die laichenden Zackenbarsche zu jagen.

  • Steigende Temperaturen haben jüngst zu der verheerendsten Korallenbleiche der Geschichte geführt. Doch Hoffnung bleibt. Denn immer noch findet eines der größten Laichspektakel unter Wasser statt: Korallen, Fische und Wirbellose entlassen in nur einer Nacht ganze Wolken aus Eiern ins Meer.
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