Grafiken zum Rentenreport

Ein Rentner auf dem Heimweg nach dem Einkauf.
Das Armutsrisiko in Deutschland steigt. Aber wer muss sich wirklich über die Zukunft sorgen machen?

Rund 20 Millionen Rentner gibt es in Deutschland. Ihnen stehen mehr als 53 Millionen Beitragszahler gegenüber, die in die Rentenkasse einzahlen. Noch, denn die Bevölkerung in Deutschland bleibt länger gesund und wird immer älter. 2030 wird ein Drittel aller Deutschen über 65 sein.

Das bedeutet auch: Immer weniger Junge müssen einen größeren Anteil Ältere tragen. Dabei ist die Verteilung regional sehr verschieden. In manchen Regionen in Ostdeutschland wird der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung auf mehr als 40 Prozent steigen, in einigen West-Landkreisen bei rund 25 Prozent bleiben.

Wer wie viel Rente bekommt – das wird berechnet durch die Rentenformel. Über das gesamte Erwerbsleben werden sogenannte Entgeltpunkte gesammelt. Die orientieren sich am Einkommen. Auch hier zeigen sich regionale Unterschiede.

Altersarmut wird zu einem immer größeren Problem. Wer zu wenig Rente erhält, kann und sollte Grundsicherungsleistungen vom Staat beantragen. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, Ansprüche prüfen zu lassen, wenn man weniger als 823 Euro pro Monat bekommt. Die Zahl der Empfänger ist in den letzten Jahren

Auch hier gibt es regional große Unterschiede:

In einer Daten-Auswertung der ARD zeigt sich, dass über 100 Berufsgruppen – vom Koch über den Paketzusteller bis zum Zahnarzthelfer – von Altersarmut bedroht sind, selbst bei langer Lebensarbeitszeit. In 20 Berufsgruppen – vom Verkäufer bis zum Frisör – wird die gesetzliche Rente allein unter dem Grundsicherungsniveau liegen.

Wer es sich leisten kann, geht (mit Abschlägen) gern früher in Rente. Andere müssen aus gesundheitlichen Gründen schon vor 67 Jahren ihren Beruf aufgeben.

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