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Exclusiv im Ersten: Knut im Museum

Der Streit um das Eisbärenfell

Knutfans vor Knuts Gedenkstein (Bild: rbb/ Thomas Balzer)Bildunterschrift: Für Knutfans ist das Vorhaben eine pietätlose Leichenfledderei. ]

Soll Knut ausgestopft werden? "Auf keinen Fall!", sagen viele seiner Fans und haben sogar dagegen demonstriert. Sie wollen, dass die Totenruhe nicht gestört wird.

 Robert Stein (re.) und Detlef Matzke bei der Arbeit (Bild: rbb/ Thomas Balzer) Bild vergrößern bzw. verkleinern Bildunterschrift: Die Präparatoren stellen eine so genannte Dermoplastik mit Knuts Fell her. ]
Der Direktor und die Präparatoren im Naturkundemuseum sehen das anders. Sie stellen eine sogenannte Dermoplastik mit Knuts Fell her, um ihn so originalgetreu und lebensecht wie möglich auszustellen. Für sie war Knut vor allem der bekannteste Vertreter seiner bedrohten Art. Ja, er war sogar das Symbol für den Kampf gegen den Klimawandel und das Abschmelzen der Polkappen. Die Präparatoren Robert Stein und Detlef Matzke formen einen Bären, der einst Millionen in seinen Bann zog.

Die Knutfreunde Karin Gude-Kohl und Helga König trauern ihrem Liebling nach: auf dem Friedhof, wo Knuts Pfleger Thomas Dörflein begraben liegt, am Eisbärengehege und auch in Internetforen. Ihre Sorge: Am Ende solle nur wieder Geld verdient werden mit dem verstorbenen Tier.

Film von Georg Berger und Thomas Balzer

Sendetermin
Sa, 16.02.13 | 15:30 Uhr