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Eine untergegangene Machtzentrale in Berlin, ein Militärflughafen bei Frankfurt ein Bunker im märkischen Sand. Drei Filme – drei Schauplätze. All diese Orte erzählen deutsche Geschichte.
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"Mosaiksaal" der Neuen Reichskanzlei: Inszenierung einer unbarmherzigen Macht.
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Bombastische Herrschaftsarchitektur, die beeindrucken und einschüchtern sollte, das war die Neue Reichskanzlei in Berlin. Ausdruck des nationalsozialistischen Größenwahns und der übersteigerten Hybris Hitlers. Ein Amtssitz als Ausdruck eines totalitären Herrschaftsstils.
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Blick auf die Haupteinfahrt der Rhein-Main Air Base 1993 in Frankfurt am Main.
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Auf der Rhein-Main Air Base landeten und hoben amerikanische Flugzeuge ab; sie waren allzeit einsatzbereit. Der größte Militärflughafen außerhalb der USA – ein militärisches Sperrgebiet mitten in Deutschland, abgeschirmt hinter Stacheldraht und behütet durch Geheimdienste. Ein Ort, in dem sich auch das deutsch-amerikanische Verhältnis widerspiegelt.
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Modell des Honeckerbunkers.
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Die Bunker von Mielke und Honecker waren für den Ernstfall gebaut. Von ihnen aus sollte die Ordnung in der DDR aufrechterhalten werden. Wenigstens für ein paar Wochen, wenn aus dem Kalten Krieg ein heißer wird und wenn der atomare Schlagabtausch stattfindet.
ARD-Chefredakteur Thomas Baumann
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Thomas Baumann, Chefredakteur Erstes Deutsches Fernsehen
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Das Land ist übersät mit geheimnisvollen Orten aus der Kaiserzeit, dem Nationalsozialismus oder dem Kalten Krieg. Ihre Namen werden manchmal sogar in Reiseführern als Sehenswürdigkeiten geführt. Man hat schon etwas von ihnen gehört. Aber nicht ihre ganze Geschichte.
Die Reihe "Geheimnisvolle Orte" schaut hinter die Fassaden, sucht nicht nach architektonischen Zeugen einer überlieferten Vergangenheit, sondern faszinierende geschichtsträchtige Orte auf, wo sich "große Geschichte" ereignete. Persönliche Schicksale und geschichtliche Zusammenhänge werden dabei verdichtet erzählt. Es sind Biografien der Orte – mit Wendepunkten und Schicksalsschlägen.