Die Dreharbeiten

Foto von den Dreharbeiten
 | Bild: BR / Benedict Sicheneder

Es ist früh morgens, das Kamerateam von Regisseur und Musikveteran Hannes Rossacher fährt vor die Red Rooster Studios in Tutzing am Starnberger See. Die Sonne kämpft sich gerade noch über den Horizont, schon lädt das dreiköpfige Kamerateam das ganze Film-Equipment aus dem Auto.

Kaum haben sie vorsichtig die Tür zum Studio 2 geöffnet, hören sie bereits die neuen Albumsongs in voller Lautstärke. "Nur Du hörst, nur Du hörst". Doch weder ein Bandmitglied, noch ein Techniker ist zu sehen. Sie wagen einen Blick in die Regie und da sitzt er: Augen zu, voll konzentriert – Peter Maffay. "Guten Morgen, Freunde" begrüßt er sie mit einem Lächeln im Gesicht.

Egal, wie viele Kilometer er hinter sich lässt, egal, wie wenig Schlaf er bekommt, Peter ist immer mit vollem Herzblut dabei, auch wenn sich viele fragen: "Wann schläft dieser Mensch?".

Auf Schritt und Tritt verfolgt

Ob in Rumänien, auf Mallorca, bei Konzerten, auf unruhiger See mit 2500 Fans, bei unerträglicher Hitze auf Fuerteventura, die Kamera begleitet Peter Maffay durch das Jahr 2013. Auf Schritt und Tritt hat das Team Peter verfolgt, der dabei unvergessliche und sehr intime Einblicke in sein Leben gewährte und sich nicht scheute, ab und zu sogar ein Kamerastativ zu tragen.

Es entstanden Unmengen an Videomaterial, der Record-Knopf wurde hunderte Male gedrückt. Am Ende waren es über 4,5 Terabyte an Videodateien, mehr als 350 Minuten pro Drehtag. Um dieses Material zu sammeln, legte das Kamerateam circa 35.000 Kilometer zurück.

Nach tagelangem Sichten des Materials wurden die spannendsten, rührendsten und wichtigsten Momente in über 40 Tagen Schnittarbeit zu einem ganz persönlichen Film über Peter Maffay zusammen gefügt. Eine Hommage an einen der größten Musiker Deutschlands.

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