Faktencheck zu "WM in Russland"

Sendung vom 13.06.2018

Faktencheck

Die Gäste (v.l.n.r.): Markus Merk, Reinhold Beckmann, Claudia Roth, Marlene Lufen, Fritz Pleitgen, Toni Schumacher
Die Gäste (v.l.n.r.): Markus Merk, Reinhold Beckmann, Claudia Roth, Marlene Lufen, Fritz Pleitgen, Toni Schumacher | Bild: WDR / Max Kohr

Bei Maischberger wird engagiert diskutiert, Argumente werden ausgetauscht, es wird auch schon mal emotional und manchmal bleibt am Ende keine Zeit, um alles zu klären. Wenn Fragen offen bleiben, Aussagen nicht eindeutig waren oder einfach weitere Informationen hilfreich sein könnten, schauen wir nach der Sendung noch einmal drauf – hier in unserem Faktencheck.

Und das schauen wir uns an:

  • Macht der Videobeweis den Fußball gerechter?
  • Haben sich Podolski und Draxler politisch verfänglich geäußert?
  • Seit wann singt die deutsche Mannschaft die Nationalhymne mit?

Macht der Videobeweis den Fußball gerechter?

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Markus Merk lobte in unserer Sendung den Videobeweis, der nun auch erstmals bei einer Fußballweltmeisterschaft zum Einsatz kommen wird. In der Bundesliga, so Merk, habe der Videobeweis bereits zu einer Entlastung der Schiedsrichter geführt und die Zahl der Fehlentscheidungen gemindert. Restlose Entscheidungssicherheit könne aber selbst die Videotechnik nicht gewährleisten.

Markus Merk: Macht der Videobeweis den Fußball gerechter? | Video verfügbar bis 13.06.2019

Merk: "Ja natürlich, die Schiedsrichter werden entlastet zum Ersten. Zum Zweiten, eins ist auch Fakt: die Masse der Fehlentscheidungen, sie wird reduziert. Den FC (gemeint ist der 1. FC Köln, Anm. d. Red.) hat’s in dieser Runde richtig getroffen durch den Videobeweis. (…) Es gibt immer noch eine große Grauzone."

Stimmt das? Macht der Videobeweis den Fußball gerechter?

Die diesjährige Fußballweltmeisterschaft ist die erste, bei der der sogenannte "Video Assistant Referee" (VAR) zum Einsatz kommen wird. Neben dem üblichen Schiedsrichtergespann auf dem Spielfeld wird dieser Videoassistent das Spiel am Bildschirm verfolgen und etwaige Fehlentscheidungen des Feldschiedsrichters korrigieren. Die FIFA definiert den VAR in ihren Statuten dabei lediglich als Hilfs-, nicht als Ober-Schiedsrichter. So darf er nur in vier konkreten Fällen einschreiten, dazu zählen: Tore und Vorfälle, die zu einem Tor führen; Strafstoßentscheidungen und Vorfälle, die einer solchen vorausgehen; Vorfälle, die zu glatt Roten Karten führen; Verwechslungen von Spielern bei persönlichen Strafen. Der VAR ist laut FIFA dazu angehalten, nur bei "klaren, offensichtlichen Fehlentscheidungen" einzugreifen. Auch sollen ausschließlich klare Ja-oder-Nein-Entscheidungen vom VAR korrigiert werden, dabei handelt es sich z.B. um Abseitsstellungen oder die Frage, ob ein Foulspiel tatsächlich innerhalb des Strafraums stattgefunden hat. Grundsätzlich hat der Schiedsrichter im Zweifel weiter das letzte Wort. Entscheidungen, die sich in einer Grauzone befinden können (Fouls, Handspiele, etc.), soll der Feldschiedsrichter allein am Bildschirm hinter der Seitenlinie, der sogenannten "Review Area", klären.

Unterstützt wird der VAR in jedem Spiel von drei weiteren Assistenten. Während der VAR die Perspektive der Hauptkamera sowie auf einem separaten Bildschirm vier weitere Perspektiven im Blick behält und gleichzeitig mit dem Feldschiedsrichter kommuniziert, verfolgt der erste Assistent ausschließlich die Hauptkamera, falls gerade ein Zwischenfall in Prüfung ist. Der zweite Assistent konzentriert sich einzig auf Abseitsentscheidungen, der dritte verfolgt das TV-Bild und begleitet die Kommunikation zwischen VAR und dem für Abseits zuständigen Assistenten. 

Hierzulande kam der Videobeweis erstmals in der zurückliegenden Bundesliga-Saison 2017/18 zum Einsatz. Wird der Fußball damit endlich gerechter? Tatsächlich hat das "International Football Association Board" auf einer Datengrundlage aus über 1000 Spielen in über 20 verschiedenen Ländern errechnet, dass der Videobeweis zu einer Steigerung der Entscheidungsgenauigkeit von 93 Prozent auf 98,8 Prozent führt. Bei neun Prozent der Spiele, so die Erhebung, hatte der Videobeweis entscheidenden Einfluss auf den Ausgang.

In der zurückliegenden Bundesliga-Saison, die insgesamt 306 Spiele umfasste, korrigierten die Schiedsrichter 70 mal ihre Entscheidungen mit Hilfe des Videobeweises. Das entspricht also nicht mal einer Korrektur pro Spiel. Insgesamt 23 Tore wurden zurückgezogen, ein Tor wurde nachträglich gegeben. 26 mal wurde nach Rücksprache mit dem Videoassistenten auf Strafstoß entschieden, 13 mal wurde ein Elfmeterpfiff angesichts der Videobilder wieder zurückgezogen.

Wie aber hätte die Abschlusstabelle ohne die Korrekturen durch den Videobeweis ausgesehen? Der SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen hätten die Saison jeweils zwei Tabellenplätze höher abgeschlossen. Für Leverkusen hätte das die Champions-League-Teilnahme bedeutet. Borussia Dortmund hingegen wäre um zwei Plätze auf den fünften Rang abgerutscht und hätte somit den Champions-League-Platz verloren. Dass aber der 1. FC Köln ohne den Videobeweis den Klassenerhalt geschafft hätte, wie in unserer Sendung behauptet, ist ohne weiteres nicht zu bestätigen. Im Tabellenkeller hätte sich nichts verändert, Köln und Hamburg wären abgestiegen, Wolfsburg wäre nach wie vor auf dem Relegationsplatz gelandet. Für insgesamt neun Klubs haben die Korrekturen durch den Videobeweis überhaupt keinen Effekt auf die Tabellenplatzierung.

Fazit: Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Markus Merk sprach sich in unserer Sendung deutlich für den Videobeweis aus, der nun auch erstmals bei einer Fußball-WM zum Einsatz kommt. Die technische Unterstützung entlaste die Schiedsrichter enorm und verringere die Zahl der Fehlentscheidungen. Tatsächlich hat eine internationale Datenerhebung ergeben, dass die Genauigkeit der Entscheidungen durch den Videobeweis durchaus steige. Die Korrekturen, die auf dieser Grundlage getroffen wurden, haben in der zurückliegenden Bundesliga-Saison die finalen Tabellenplatzierungen mancher Vereine beeinflusst, Meister und Absteiger wurden auf diese Weise aber nicht entschieden. 

Haben sich Podolski und Draxler politisch verfänglich geäußert?

In der Diskussion um die Bilder, die die beiden Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil gemeinsam mit dem türkischen Präsidenten Erdogan zeigen, bat Claudia Roth (Bündnis ’90 / Die Grünen) um Mäßigung. Die Kritik sei inzwischen überzogen. Roth verwies zudem auf vergleichbare Aktionen von Lukas Podolski und Julian Draxler, die aber in der Vergangenheit kaum Kritik ausgelöst hätten.

Claudia Roth: Haben sich Podolski und Draxler politisch verfänglich geäußert? | Video verfügbar bis 13.06.2019

Roth: "Also zum Beispiel hat Poldi, den ich über alles schätze, der hat, als ein Unglück war in der Türkei, hat er einen Post gemacht, da ist er auch kritisiert worden, aber da war es ok. Oder Draxler hat einen Brief an Putin geschrieben, den hätte er selber nicht besser schreiben können, beim Confed Cup, da gab es überhaupt keine Kritik."

Stimmt das? Hat es diese Äußerungen von Podolski und Draxler gegeben?

Tatsächlich sorgte Lukas Podolski für zwischenzeitlich sehr große Aufregung, als er im September 2015 via Twitter ein Foto veröffentlichte, das ihn salutierend vor der türkischen Nationalflagge zeigte. Die Bildunterschrift, die Podolski in türkischer Sprache verfasste, lautete übersetzt: "Mein Herz ist mit euch, die für die Fahne gefallenen türkischen Soldaten. Dem türkischen Volk mein Beileid." Der damalige Nationalspieler, der zum Zeitpunkt des Statements bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag stand, reagierte mit dem Tweet auf die heftigen Gefechte zwischen der türkischen Armee und der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Während die Reaktionen der türkischen Twitter-Nutzer überwiegend positiv ausfielen, handelte sich Podolski in Deutschland einen Shitstorm ein. Kurz darauf teilte er der "Bild"-Zeitung mit: "Sorry, das sollte keine politische Aktion sein, sondern eine Ehr- und Beileidsbekundung für gefallene türkische Soldaten. Der erste Text wurde mir vom Verein vorgegeben. Jetzt habe ich ihn geändert." Der geänderte Tweet lautete wie folgt: "Mein Herz ist bei allen toten Soldaten! Herzliches Beileid an die Türkei."

Julian Draxler verfasste vor dem Finale des Confed Cup 2017 einen offenen Brief, in dem er sich als damaliger Turnier-Kapitän im Namen des gesamten DFB-Teams für die vorbildliche Organisation durch die russischen Gastgeber bedankt. Vor allem schildert er auch seine positiven Erfahrungen mit den russischen Fußballfans: "Bedanken möchten wir uns beim Russischen Organisationskomitee, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Stadien, Hotels und an den Flughäfen, bei den Volunteers und direkt bei Ihnen, den russischen Fußballfans. (…) Wir sagen Spasiba und Doswidanja. Und freuen uns schon heute auf unsere Rückkehr im Sommer 2018." Öffentliche Kritik erntete Draxler für diesen Dankesbrief nicht. 

Sven Siemon, Sporthistoriker an der Universität Paderborn
Sven Siemon, Sporthistoriker an der Universität Paderborn | Bild: Universität Paderborn / Simon Ratmann

Doch lassen sich diese beiden öffentlichen Äußerungen mit den umstrittenen Erdogan-Fotos von Özil und Gündogan vergleichen? "Obwohl die Pfiffe der deutschen Fans gegen Ilkay Gündogan beschämend und unpassend waren, sollte man mit vorschnellen Vergleichen aufpassen", sagt Sven Siemon, Sporthistoriker am Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Universität Paderborn.

"Draxlers offener Brief richtet sich an die russischen Fußballfans und nicht an Putin selbst. Podolski änderte seinen unpassenden Tweet innerhalb weniger Stunden. Zudem darf nicht vergessen werden, dass Podolski 2015 bei Galatasaray Istanbul spielte und seinen Tweet als Solidarisierung mit allen Bürgern in der Türkei verstanden haben könnte, denn in der türkischen Armee dienen auch viele kurdischstämmige Türken. Die medienträchtige Inszenierung von Gündogan, Özil und Erdogan in Verbindung mit der persönlichen Identifikation mit dem türkischen Präsidenten kurz vor der Fußball-WM scheint in diesem Licht anders gelagert, als die zuvor genannten Beispiele."

Fazit: Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis ’90 / Die Grünen) forderte in unserer Sendung etwas mehr Nachsicht mit den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan, die für ihre Fotos mit dem türkischen Präsidenten Erdogan zuletzt harsch kritisiert wurden. Roth verwies auf vergleichbare öffentliche Statements von Lukas Podolski und Julian Draxler. Tatsächlich twitterte der damalige Galatasaray-Spieler Podolski 2015 ein Foto, in dem er salutierend vor der türkischen Flagge zu sehen war – eine Reaktion auf die schweren Gefechte innerhalb der Türkei, die zahlreiche Todesopfer gefordert hatten. Ein Shitstorm war die Folge, woraufhin Podolski die Sache öffentlich klarstellte. Julian Draxler richtete sich im Juni 2017 in einem offenen Brief an die russischen Organisatoren des Confed Cups sowie an die russischen Fußballfans, um seinen Dank für ein positiv verlaufenes Turnier auszusprechen. An den russischen Präsidenten Putin richtete er sein Dankeschön nicht. Der Vergleich zwischen diesen beiden Statements und den aktuellen Erdogan-Fotos von Özil und Gündogan scheint nicht ohne weiteres standzuhalten. 

Seit wann singt die deutsche Mannschaft die Nationalhymne mit?

In beinahe regelmäßigen Abständen kommt die Diskussion auf, weshalb manche Nationalspieler sich weigern, vor dem Spiel die Hymne mitzusingen. Aber wann und warum ging das überhaupt los, dass vorm Spiel gesungen wurde? Der ehemalige Nationaltorwart Toni Schumacher erinnerte sich in unserer Sendung:

Toni Schumacher: Seit wann singt die deutsche Mannschaft die Hymne? | Video verfügbar bis 13.06.2019

Schumacher: "Als wir damals gespielt haben, da war das nicht gefragt. Da hat auch keiner die deutsche Fahne am Auto raushängen lassen und auch nicht am Balkon festgemacht. (…) Irgendwann als Franz Beckenbauer Teamchef wurde, da kam der Wunsch des DFB an uns heran: 'Könnt ihr nicht die Nationalhymne mitsingen?' Konnte natürlich keiner den Text, klar. Dann wurde der Text verteilt und dann haben wir gesungen."

Beckmann: "Wann war das? 1986 in Mexiko?"

Schumacher: "1986, jaja. Vielleicht war es auch nach Jupp Derwall, 1983. Das kann ich jetzt nicht genau sagen."

Stimmt das? Seit wann singt die deutsche Nationalelf die Hymne mit?

Tatsächlich lässt sich als Antwort auf diese Frage ein eindeutiges Datum nennen: 17. Oktober 1984. An jenem Tag verordnete der damalige Teamchef Franz Beckenbauer seinen Spielern das Singen. Sporthistoriker Sven Siemon erklärt die Hintergründe:

"Das Ausscheiden in der Vorrunde der Europameisterschaft 1984 stürzte den Titelverteidiger Deutschland in eine tiefe sportliche Krise. Der Bundestrainer Jupp Derwall erfuhr deshalb ein bis dahin unbekanntes Ausmaß an Kritik, die in persönlichen Beleidigungen und Beschimpfungen mündete. Als erster Bundestrainer sah sich Derwall veranlasst, seinen Posten freiwillig aufzugeben. Im Zuge dieser Umstrukturierung übernahm Franz Beckenbauer den neu geschaffenen Posten als Teamchef, da er keine anerkannte Trainerlizenz besaß. Das erste Spiel im September 1984 verlor die deutsche Mannschaft. In der Öffentlichkeit und im Trainerteam war man sich einig: der Kampfgeist der deutschen Kicker lässt zu wünschen übrig. Im Kontext der ‚geistig moralischen Wende‘ sollten nun die Spieler der Nationalelf die Nationalhymne singen. Im nächsten WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden am 17. Oktober 1984 sangen die deutschen Spieler erstmals die Nationalhymne mit und gewannen prompt das wichtige Spiel."

Wolfram Pyta, Historiker an der Universität Stuttgart
Wolfram Pyta, Historiker an der Universität Stuttgart | Bild: privat

Historiker Wolfram Pyta von der Universität Stuttgart weist ergänzend darauf hin, dass vereinzelt Spieler auch zuvor schon die Hymne mitsangen, so z.B. Manfred Kaltz oder Karl-Heinz Förster. Der Großteil der Mannschaft nutzte die kurze Pause vor dem Anpfiff jedoch zur intensiven Konzentration auf das Spiel. Das westdeutsche Team, so Pyta, bildete dabei keine Ausnahme: "Zumindest bei EM- und WM-Spielen fielen die europäischen Mannschaften nicht durch Sangesfreude auf. Diejenigen fielen auf, die mitsangen!" Dass inzwischen der Großteil der deutschen Mannschaft und auch die Fans die Hymne mitsingen sieht der Historiker vor allem auch als Zeichen für einen neuen Umgang mit der nationalen Identität, der sich in den Neunzigerjahren allmählich entwickelte und sich mit der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land endgültig etablierte:

"In einem gespaltenen Land wie Deutschland konnte es keine ungebrochen affirmative Beziehung zur nationalen Tradition geben, und daher kam es erst in den 1990er Jahren zu einem zögerlichen öffentlichen Hissen und Zeigen der Nationalfarben bei fußballerischen Großereignissen. Die alte und die neue Bundesrepublik haben aus dem Missbrauch der Nation durch das verbrecherische NS-Regime die Lehre gezogen, das Verhältnis zur Nation kritisch zu reflektieren und jedem Nationalismus abzuschwören. Deswegen haben sich deutsche Fußballfans mit Verspätung die nationalen Symbole (Fahne und Hymne) angeeignet. Und erst als alle Missverständnisse ausgeräumt waren, dass das Zeigen der Fahne ein nationalistisches Überlegenheitsgefühl artikulieren könnte – dies war möglich durch die im Einvernehmen mit den Nachbarn vollzogene Wiedervereinigung –, konnte die deutsche Fankultur in dieser Hinsicht den Anschluss an in anderen Staaten schon längst übliche Standards des Zeigens der Nationalfarben (vgl. Dänemark 1992; Frankreich 1998) vollziehen. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land 2006 brachte hier den endgültigen Durchbruch!"

Fazit: In unserer Sendung kam die Frage auf, seit wann die deutsche Nationalmannschaft eigentlich vor dem Spiel die Nationalhymne mitsingt. Ex-Nationaltorwart Toni Schumacher erinnerte sich, dass es Mitte der Achtzigerjahre gewesen sein muss. Tatsächlich war es der 17. Oktober 1984, als der damalige Teamchef Franz Beckenbauer seinen Spielern das Mitsingen der Hymne verordnete, um den Kampfgeist und den Mannschaftszusammenhalt zu stärken. Seither hat sich das Mitsingen etabliert, auch die Fans haben das mit der Zeit übernommen. Historiker sehen hierin auch eine Entwicklung hin zu einem entspannteren Verhältnis zur nationalen Identität und Tradition der Deutschen, das schließlich bei der WM 2006 seinen Durchbruch erlebte.

Autoren: Tim Berressem, Johanna Vandreike, Daniela Bold

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