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Knapp wie noch nie ging diesmal die Wahl zum Druckfrisch-Musiker des Monats August 2012 aus.
Die Oberammergauer Indie-Blasmusik-Anarcho-Band Kofelschroa durfte natürlich in einer Sendung, in der ein Buch namens "Blasmusikpop" vorgestellt wird, nicht fehlen. Sie beschließen die Sendung, kamen aber als "Musiker des Monats" nicht in Frage: Sie hatten den Titel schon in der April-Sendung erhalten.
Also lief alles auf ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den Alt-Krautrockern von CAN, den mächtigen Pop-Metalern von Baroness und den wunderbar süßlichen Chromatics hinaus, die die hingehauchte Coverversion von Neil Youngs "Into the Black" in die Mikrophone säuseln.
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Bildunterschrift:
Can "The Loste Tapes"
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Schließlich fiel die Wahl aus partiotischen Gründen auf die deutsche Avantgarde-Dinosaurierband von CAN, die gerade eine wunderhübsche Plattensammlung von Outtakes und vergessenen Stücken der frühen Siebziger veröffentlicht hat. Darunter auch die Titelmelodie zu dem Skandal-TV-Film "Das Millionenspiel", das sich auch als Titelmusik für das schwindelerregende Intro der 85. Folge von "Druckfrisch" hervorragend eignete.
Ungewohnt auf dem zweiten Platz dann die Pop gewordenen Metaller von Baroness, die niveauvoll und mit gehörigem Pathos die Liste mit "March to the Sea" einläuten.
| Titel | Interpret |
|---|---|
| Millionenspiel | Can |
| Into the Black | Chromatics |
| March to the Sea | Baroness |
| Slow Blues | James Sallis |
| Jäh I Di | Kofelgschroa |
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 26.08.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.