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Georg M. Oswald
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Zwei sehr ungleiche Ermittler sind die Helden in Georg M. Oswalds neuem Krimi: ein studierter Philosoph und ein unverbesserlicher Junkie. Beide in Münchner Polizeidiensten und beide verwickelt in einen explosiven Fall. Kessel, der drogensüchtige Kollege, hat bei einer Observationstour einen jungen Mann überfahren; Diller, der Bürgerlich-Gebildete im Duo, versucht, alles zu vertuschen und Kessel zu decken. Doch das Opfer ist ein junger "Arab", die Ermittler wurden beobachtet – und nun werden sie von der Szene der gewaltbereiten "Arabs" erpresst.
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"Unter Feinden" von Georg M. Oswald, Piper Verlag
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Das München, das Oswald hier zeigt, strahlt nicht in weiß und himmelblau, es ist finster, zwielichtig – und die Grenzen zwischen Gut und Böse sind oft nur schwer zu erkennen. Am Ende droht ein Terrorangriff auf die Internationale Sicherheitskonferenz mit ihren weltberühmten Gästen – das ist das Letzte, was die Münchner Polizei brauchen kann, und die ahnt nicht einmal, dass letztlich zwei ihrer Kollegen für die Aufregung verantwortlich sind. Ein Krimi, wie ihn vielleicht nur einer schreiben kann, der die Stadt und das Metier lange kennt: Georg M. Oswald arbeitet seit vielen Jahren als Rechtsanwalt in München.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 29.04.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.