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Vea Kaiser: "Blasmusikpop" (Kiepenheuer und Witsch)
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Alpenromane sind eigentlich kein Genre für junge Autoren. Vea Kaiser hat mit 23 Jahren trotzdem ein Berg- und Dorfbuch geschrieben – und ihr ist, als Debüt, ein großer Wurf gelungen. Ohne Kitsch und Heimattümelei, aber bodenständig, handfest und mit einer guten Prise Verrücktheit. Wie mit Legosteinen, sagt sie in "Druckfrisch", habe sie sich den Schauplatz ihres Romans zusammengebaut – St. Peter am Anger heißt das Dorf hinter allen Gipfeln, in dem ausgerechnet ein Riesenbandwurm die Idylle stört.
"Blasmusikpop" ist eine schräge österreichische Provinzgeschichte, in der nicht nur Bauernhöfe, Kirchtürme und Traktoren vorkommen, sondern auch Jaguar fahrende Mönche, Schneehühner, Weltraumseifenkisten, Boxer und der FC St. Pauli.
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Vea Kaiser
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Vea Kaiser stammt aus einem Dorf in Niederösterreich (mit nur einem kleinen Skilift), lebt in Wien und studiert Germanistik und Klassische Philologie. In "Druckfrisch" verrät sie ihr altgriechisches Lieblingswort und auch, dass sie, statt zu schreiben, vielleicht doch noch eines Tages Köchin werden wird.
Das Interview mit Vea Kaiser wurde auf Europas höchstgelegenen Hängebrücke auf dem Stubnerkogel in Bad Gastein, Österreich, und auf der dortigen Aussichtsplattform "Glocknerblick" gedreht.
http://www.gastein.com/de/erlebnis-berg
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 26.08.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.