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Video: 'Die Sendung vom 13. April 2014: Vorsicht Problemtiere!'

13.04.14 | 28:09 Min. | Verfügbar bis 13.04.2019

Der Zoodirektor von Kopenhagen wurde von einer Welle der Entrüstung überrollt, als er im Januar ein Giraffenjunges öffentlich im Zoo schlachten ließ. In einer Online-Petition forderten danach Zehntausende die Schließung des Kopenhagener Zoos. Für viele deutsche Zoodirektoren war die Aktion dagegen ein willkommener, wenn auch unpopulärer Anlass, über ihr Problem mit überzähligen Jungtieren im Zoo zu sprechen. Der Nürnberger Zoodirektor Helmut Mägdefrau geht damit sehr offen um und ließ das Team von "W wie Wissen" drehen. Überzählige Antilopen, Gnus oder Hirsche werden dort getötet und an die Löwen verfüttert. Denn während sich einige Tierarten, wie Nashörner oder Pandabären in Gefangenschaft kaum fortpflanzen, vermehren sich andere Arten so gut, dass der Platz für sie nicht reicht. Die Lösung der Nürnberger erscheint zwar herzlos, ist aber auch eine ehrliche und biologisch sinnvolle Art, mit dem Problem umzugehen.