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Bildunterschrift:
Ranga Yogeshwar erklärt, warum sich der Klang beim Umrühren einer Tasse Cappuccino allmählich verändert ...
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Egal ob Trinkschokolade oder Cappuccino: Bestellt man sich ein Heißgetränk mit Schaumkrone, kann man Zeuge eines interessanten physikalischen Phänomens werden: Dem Hot Chocolate Effect. Der Hot Chocolate Effect beschreibt das Phänomen, dass es beim Umrühren des Getränks unterschiedlich klingt, wenn der Löffel das Porzellan berührt. Schlägt der Löffel gegen die Tasse, breiten sich Schallwellen aus. Je höher die Frequenz der Schallwelle, desto höher ist auch der Ton. Der Milchschaum, der auf dem Getränk schwimmt, ist, physikalisch betrachtet, ein Gemisch aus Flüssigkeit und Schallbläschen, das die Schallwellen auffängt: Es klingt tief.
Mit der Zeit löst sich jedoch der Schaum auf, so dass der Ton immer heller klingt. Die unterschiedliche Höhe des Tons beruht also auf dem sich ändernden Verhältnis von Luft und Flüssigkeit innerhalb der Tasse. So breiten sich Schallwellen unter Wasser viel mal schneller aus als in der Luft. Löst sich also der Schaum in der Tasse immer mehr auf, wird der Ton immer heller, da die Schallwellen nun nicht mehr Wasser und Luft – in den Schaumblässchen – durchqueren müssen, sondern nur noch die Flüssigkeit.
Ein guter Grund, sich mal wieder einen Cappuccino zu bestellen.