Bildunterschrift:
Louise Cantor trifft auf ihrer Spurensuche auf Lucinda und Dr. Holloway.
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Henning Mankells Thriller "Kennedys Hirn" beleuchtet die engen Verquickungen zwischen dem Kapitalismus der westlichen Welt und dem Elend in Afrika. Iris Berben verkörpert die Archäologin Louise Cantor, die den menschenverachtenden Machenschaften eines Pharmariesen auf die Schliche kommt. Urs Egger führte Regie in dem packenden Zweiteiler. Der Regisseur erntete schon für die Mankell-Verfilmung "Die Rückkehr des Tanzlehrers" große Anerkennung. Die atmosphärisch dichten Bilder hielt die Kamera von Martin Kukula fest.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Louise Cantor, eine renommierte schwedische Archäologin, die sich nach dem rätselhaften Tod ihres Sohnes auf Spurensuche begibt.
Louise ist davon überzeugt, dass ihr Sohn Henrik, der als freier Journalist gerade erst aus Afrika zurückgekehrt war, ermordet wurde. Die Polizei hingegen glaubt fest an einen Selbstmord. Doch Louise, als Archäologin daran gewöhnt, über Wochen und Monate nach Scherben an Ausgrabungsstätten zu suchen, die nach und nach erst wie ein Puzzle ein Ganzes erkennen lassen, beginnt zu recherchieren.
Ihre Nachforschungen ergeben, dass Henrik einen humanitären Skandal internationalen Ausmaßes aufdecken wollte. Gemeinsam mit ihrem Exmann Aron reist Louise nach Kapstadt. Die wenigen Hinweise, denen Aron und Louise hier folgen, versanden bald. Das Netz aus Lügen scheint undurchdringbar. Frustriert wollen sie ihre Ermittlungen beenden, doch dann wird Aron ermordet. Louise weiß nun, dass sie auf der richtigen Fährte ist. Gegen den Rat der südafrikanischen Polizei folgt sie Henriks Spuren bis nach Mosambik. Sie fliegt in die Hauptstadt Maputo und hofft, hier Antworten auf die Fragen um Henriks Tod zu erhalten. Was Louise nicht ahnt, ist, dass sie in Maputo längst erwartet wird ...