Fragen an Valerie Niehaus
Céline Charpentier ist Malerin und Grafikerin. Welche Gemeinsamkeiten haben Sie mit Céline?
Céline genießt schöne Dinge, Formen und Strukturen. Auch ich finde Ruhe und Inspiration in diesen Aspekten meines Lebens.
Céline übernimmt die Initiative und lädt LaBréa auf einen Kaffee ein. Sind Sie privat auch offensiv, oder sollte der Mann den ersten Schritt machen?
Jeder Mensch sollte das tun, was er für richtig und wichtig hält, unabhängig von geschlechterspezifischem Rollenverhalten.
Als Céline versuchen Sie, ein gutes Verhältnis zu der Tochter Jenny aufzubauen. Diese möchte aber ihren Vater für sich alleine haben. Sie sind ja selbst Mutter eines Sohnes, was würden Sie Céline raten, um das Vertrauen zu gewinnen?
Céline geht offen und ehrlich interessiert auf LaBréa und Jenny zu, sie verfolgt keinen Eroberungsplan, sondern möchte diese beiden Menschen wirklich kennenlernen. Ich denke, das ist eine gute Voraussetzung, um Vertrauen aufzubauen.
Was macht den Krimi LaBréa so besonders?
LaBréas introvertierte Art zu ermitteln und die Ereignisse seines Lebens zu verarbeiten, laden dazu ein, sich wirklich in ihn hineinzuversetzen, mehr von diesem Menschen wissen zu wollen. Er lässt sich nicht in die Karten gucken, das gefällt und interessiert auch Céline. Wir werden sehen, ob es den beiden gelingt, zueinanderzufinden.

