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20.03.2010

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Leopard, Seebär & Co.

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Abenteuer hinter den Kulissen

Schauplatz der neuen Staffel von "Leopard, Seebär & Co" ist wieder Hagenbecks Tierpark in Hamburg. In den 40 neuen Folgen erwarten den Zuschauer jede Menge lustige, spannende und berührende Geschichten, eine spektakuläre Mischung aus über 1800 exotischen und heimischen Tieren, gedreht in den idyllischen Parkanlagen und vor den aufwändigen Kulissen des Tierparks Hagenbeck. Und es gibt jede Menge Highlights:

"Prinzessin" Rani und noch mehr Nachwuchs


Endlich ist es soweit: nach 678 Tagen Tragzeit bringt Elefantenkuh Thura ihr viertes gesundes Kind zur Welt. Die Kameras von "Leopard, Seebär & Co" sind hautnah bei der Geburt dabei und verfolgen die ersten tapsigen Schritte von "Prinzessin" Rani, dem kleinen Elefantenbaby. Reviertierpfleger Thorsten Köhrmann strahlt vor Stolz, denn "genug Elefanten kann man nie haben". Mit der kleinen Rani ist das Dickhäuterdutzend voll und Hagenbeck beherbergt damit eine der größten Herden Asiatischer Elefanten Europas. Auch bei den Alpakas können die Zuschauer Zeugen einer Geburt werden. "Leopard, Seebär & Co" verfolgt über Wochen die vielen kleinen Lamababys, die ihren ersten Tag mit ihrer Mutter im Stall verbringen und später von der ganzen Sippe begeistert begrüßt werden. Tierpfleger Volker Friedrich freut sich über "seine" hübschen Alpakas ebenso wie über den Nachwuchs bei den Bisons und den Wapitis. Die beiden jüngsten Neuzugänge hingegen haben selbst die Mitarbeiter des Tropenaquariums überrascht: Babykrokodile wurden am Seestrand gesichtet. Dr. Guido Westhoff hatte noch nicht mit befruchteten Eiern gerechnet, umso größer ist die Freude über den doppelten Nilkrokodilnachwuchs.


Voller Einsatz im Tropen-Aquarium

Das 2007 eröffnete Tropenaquarium ist für "Leopard, Seebär & Co." eine weitere besondere Attraktion: Haie, Krokodile, Skorpione, Piranhas und Clownfische leben in diesem spektakulären Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt an Land, zu Wasser und in einer unterirdischen Höhlenanlage. Allein das große Hai-Becken ist mit 1,8 Millionen Litern Wasser eines der größten Aquarien Europas. Dr. Guido Westhoff, Leiter des Aquariums und begeisterter Reptilienexperte, lässt hier keine Gelegenheit verstreichen, seinen Schützlingen Gutes zu tun. Doch sowohl für das Krokodilfüttern von Hand als auch das Scheibenputzen im Riesenschlangengehege braucht er vor allem eines: das nötige Quentchen Mut.

Die Bären sind los

Mascha, Leonid, Juri und Kolja – diese Namen versprechen viel Tohuwabohu bei Hagenbeck. Die vier Kamtschatkabären sind im schlimmsten Flegelalter und zerlegen regelmäßig ihr Revier und treiben ihrem Tierpfleger Uwe Fischer so manche Schweißperle auf die Stirn. Kaum guckt Uwe nicht hin, buddeln sich die Beiden schon mal einen privaten U-Bahn-Zugang unter ihrem Gehege oder zerlegen den Baumbestand in seine Einzelteile.

"Pingurus" und "Känguine"

Seit über 100 Jahren ist das Eismeer-Gehege im Tierpark Hagenbeck eine große Besucher-Attraktion. Doch an den Felsen, vor denen bereits Kaiser Wilhelm II. staunend stand, nagt der Zahn der Zeit. Damit saniert werden kann, müssen die Bewohner vorübergehend umziehen. Die Humboldtpinguine wandern so ins Nachbarrevier: zu den Kängurus. Denn die haben den coolsten Pool im Park. Ob sich die so unterschiedlichen Nachbarn verstehen? Zumindest die Pinguine lassen sich nicht beirren und denken gleich wieder an neuen Nachwuchs.

Einsatz für Pfoten, Hufe, Krallen und Flossen

Dr. Michael Flügger, der Tierparkarzt, behält eigentlich immer einen kühlen Kopf. Als sich während einer Operation von Tiger Sascha ein vermeintlich harmloser Abszess als Tumor entpuppt, hat aber auch er Sorgenfalten auf der Stirn. In einem mehrstündigen Eingriff entfernt "Doc" Flügger das kranke Gewebe und schickt es ins Labor. Wird Tiger Sascha schnell wieder gesund? Zum Glück sind nicht alle Einsätze derart ernster Natur. Ob Fußnagelpediküre bei den Elefanten oder Flügelstutzen bei den Saruskranichen - Michael Flügger liebt es, den Tieren zu helfen. Dass er mit seiner Arbeit bei ihnen oft auf wenig Gegenliebe stößt, versteht er nur allzu gut. Schließlich bedeutet seine Anwesenheit meist unangenehmes Pieksen, Pudern, Salben oder Fräsen, und wer mag das schon, schmunzelt er?

"Leopard, Seebär & Co" – sympathische Protagonisten, ein Blick hinter die Hagenbeckschen Zoo-Kulissen, jede Menge tierische Abwechslung und den gewissen norddeutschen Charme – all das im Herzen Hamburgs.


Dr. Guido Westhoff mit einem Lemur (Bild: Beatrice Mayer) lupe Bildunterschrift: Dr. Guido Westhoff mit einem Lemur. ]
Elefantenkind Rani (Bild: Uwe Wilkens) lupe Bildunterschrift: Elefantenkind Rani gewinnt die Herzen im Sturm. ]
Kamtschatkabär (Bild: Lutz Schnier) lupe Bildunterschrift: Die Kamtschatkabären sind im schlimmsten Flegelalter. ]
Dr. Michael Flügger bei der Arbeit (Bild: Sandra Hoever) lupe Bildunterschrift: Dr. Michael Flügger bei der Arbeit. ]

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