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Besetzung

Fernsehfilm Deutschland 2011

Der Selbstmord von Oliver Hoppe, dem Sohn von Sonja, einer langjährigen Freundin Schimanskis und Inhaberin einer Eckkneipe, in der gern Polizisten verkehren, lässt Schimanski keine Ruhe. Oliver war ein engagierter und selbstbewusster junger Mann – warum sollte er sich umbringen? Vor einem halben Jahr erst hatte er die Polizeiakademie verlassen und seinen Dienst angetreten. Doch in den letzten Monaten, erzählt seine Mutter, sei er wie ausgewechselt gewesen, er habe sich zunehmend abgekapselt. Es schien, als habe er Probleme mit der Arbeit, aber Oliver wollte nicht darüber sprechen.

Als kurz darauf die Leiche einer aus Rumänien stammenden Prostituierten im Rhein gefunden wird, wittert Schimanski einen Zusammenhang. Und er soll Recht behalten: Offenbar hatte Oliver Kontakte zum Drogen- und Prostituiertenmilieu. Und anscheinend war er nicht der einzige … Schimanski erfährt, dass Olivers Revier bereits seit längerem in den Fokus interner polizeilicher Ermittlungen geraten ist. Man habe bei Drogengeschäften weggesehen oder vor Razzien gewarnt, heißt es. Kaum zu glauben, dass Oliver da mitgemacht haben soll!

Doch die Stimmung auf dem Revier spricht für sich: Die ständige Konfrontation mit dem sozialen Elend, die vielen Überstunden, der geringe Verdienst und der mangelnde Respekt der Bevölkerung gegenüber den Polizeibeamten, die einst als "Freund und Helfer" angesehen waren - all das zehrt an ihrer Kraft und ihren Nerven, untergräbt ihre Moral und schafft offenbar die Grundlage für Eigennutz und Korruption.

"Wir baden die Scheiße aus, die diese Gesellschaft baut", lautet der lakonische Kommentar von Hauptkommissar Paul Hinz (Bernd Tauber).

Man mag über Schimanskis ungewöhnliche Ermittlungsmethoden denken wie man will, aber auf solche Dinge hätte er sich nie eingelassen. Welche Rolle spielt der zwielichtige Polizist Günther Patzak, welche die Hauptkommissare Hinz und von Rüden?

Hänschen und Hunger weigern sich zunächst, die Gerüchte um korrupte Polizisten im Revier ernst zu nehmen. Vor allem Hunger reagiert wieder einmal auf den Alleingang des "Rentners" Schimanski genervt. Doch dieser geht unbeirrt seinen Weg – er fühlt sich moralisch verpflichtet dazu, Olivers Selbstmord aufzuklären. Dabei wird Schimanski selbst mehr als einmal bedroht – und auch seine Freundin Marie-Claire.

Je tiefer Schimanski in die Geschichte einsteigt, desto undurchsichtiger wird der Sumpf, der sich ihm auftut. Oliver soll Tipps gegeben und Beweise für korrupte Polizisten gesammelt haben. Und Patzak soll ewig klamm gewesen sein ...

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(TV-Ausstrahlung)
Schimanski

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Schimanski Götz George
Hunger Julian Weigend
Hänschen Chiem van Houweninge
Marie-Claire Denise Virieux
Günther Patzak Hannes Jaenicke
Sonja Hoppe Ulrike Kriener
Paul Hinz Bernd Tauber
Max von Rüden Johann von Bülow
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Clemens Messow
Buch: Jürgen Werner
Regie: Thomas Jauch
Schimanski
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Besetzung
Termine

Fernsehfilm Bundesrepublik Deutschland 1988

Schimanski und Thanner werden mit einem Fall konfrontiert, der lange zurückliegt und den sie nicht aufklären konnten: 1978 wurde bei einem Bankraub einer der Täter schwer verletzt und daraufhin vom Anführer der Bande noch in der Bank exekutiert. Die Täter konnten entkommen – bis auf den Polen Zbiginiew Pawlak, der bis zum Eintreffen der Polizei neben seinem toten Bruder ausharrte.

Während der anschließenden Ermittlungen war aus Pawlak kein Wort herauszubringen. Die Presse verpasste ihm daraufhin den Spitznamen "Moltke", den er auch während seiner Haftstrafe behielt, da er weiterhin beharrlich schwieg. Als Pawlak aus dem Gefängnis entlassen wird, kennt er nur noch ein Ziel: den Mörder seines Bruders zu töten. Schimanski weiß das und muss die Tat verhindern.

Als die anderen Weihnachten feiern, beginnt ein Wettlauf zwischen den beiden Männern, bei dem der Pole stets einen kleinen Vorsprung hat. Zwei Bankräuber präsentiert er der Polizei. Als beide später ums Leben kommen, liegt der Verdacht nahe, dass "Moltke" der Mörder ist. Schimanski glaubt - im Gegensatz zu Thanner - nicht daran. Der Kommissar schließt stattdessen mit dem Polen, der ihm in seiner Sturheit und Entschlossenheit ähnlich ist, einen Pakt: Er wird ihn vorübergehend vor seinen Polizeikollegen schützen, dafür soll "Moltke" ihn zum Mörder seines Bruders führen. Der Pakt endet, als es endlich so weit ist.

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Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Thanner Eberhard Feik
Schimanski Götz George
Königsberg Ulrich Matschoss
Hänschen Chiem van Houweninge
Moltke Hubert Kramar
Ariane Iris Disse
Cantz jr. Gerd Silberbauer
Cantz sr. Wolfgang Preiss
Pfarrer Jan Biczycki
Gress Heinrich Jürgen
Regie: Hajo Gies
Buch: Axel Götz, Jan Hinter und Thomas Wesskamp
Kamera: Karl Kases
Musik: Dieter Bohlen
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Spielfilm USA 1973

Der in Little Italy aufgewachsene Kleinganove Charlie steht am Anfang einer steilen kriminellen Karriere. Wenn der gläubige Kirchgänger für seinen mächtigen Mafia-Onkel Giovanni Schutzgelder kassiert, dann stellt er sich geschickt an. Giovanni will den zuverlässigen Günstling zum Restaurantmanager machen, rät ihm aber, die heimliche Beziehung zu seiner Nachbarin Teresa zu beenden. Diese leidet an Epilepsie und wird deshalb als "Verrückte" verachtet.

Eine weitere Schwäche Charlies ist dem Onkel ein Dorn im Auge: Charlie hilft immer wieder Teresas labilem Cousin Johnny Boy aus der Patsche, einem hoffnungslosen Fall. Der arbeitsscheue Taugenichts hat sich von allen im Viertel Geld gepumpt, nimmt es aber mit dem Rückzahlen nicht allzu genau. Tief in der Kreide steht er bei dem skrupellosen Wucherer Michael, der nur deswegen nicht rabiat wird, weil Charlie immer wieder ein gutes Wort für den Freund einlegt.

Zähneknirschend setzt Michael dem Schuldner eine letzte Frist, die dieser erneut verstreichen lässt. Als Johnny seinen Gläubiger obendrein mit vorgehaltener Waffe verspottet, muss Charlie gemeinsam mit ihm und Teresa die Flucht ergreifen. Die drei werden jedoch von Michael abgepasst, aus dessen Wagen ein Killer auf sie schießt.

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Mit diesem pulsierenden New-York-Film beginnt die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Kultregisseur Martin Scorsese und dem damals 30-jährigen Robert De Niro. Die teilweise improvisierte Inszenierung gibt dem jungen Method Actor Raum, um an der Seite des ebenfalls überragenden Harvey Keitel sein ganzes Potenzial zu entfalten. Mit kaum zu überbietender physischer Präsenz verkörpert De Niro einen unberechenbaren Instinktmenschen, der die Regeln der italoamerikanischen Subkultur bricht und zum tragischen Helden wird.

Fernsehfilme im Ersten

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Johnny Boy Robert de Niro
Charlie Harvey Keitel
Tony David Proval
Teresa Amy Robinson
Michael Richard Romanus
Giovanni Cesare Danova
Jimmy Shorts Martin Scorsese
Kamera: Kent L. Wakeford
Buch: Martin Scorsese
Buch: Mardik Martin
Regie: Martin Scorsese
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