20:15

Tatort

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Babbeldasch

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Fernsehfilm Deutschland 2017

Das Ludwigshafener Mundarttheater Babbeldasch hat bisher nicht zu Lena Odenthals Ausgehadressen gehört. Kollege Becker nimmt sie in eine Aufführung mit, aber während Lena noch überlegt, was sie davon hält, endet der Abend abrupt: Hauptdarstellerin und Theaterleiterin Sophie Fettèr stirbt während der Vorstellung an einem allergischen Schock.

Anscheinend ein Unfall, aber Lenas Neugier ist geweckt. Gut möglich, dass der tödliche Mohn in der Füllung eines Croissants Sophie Fettèr mit Absicht untergeschoben wurde. Da Sophie sie sogar bis in ihre Träume verfolgt, nimmt Lena inkognito Kontakt zu den Theaterleuten auf. Dort erlebt sie tiefe Trauer und Bestürzung, alte Feindschaften und neue Hoffnungen.

Zwischen Sophies Tochter Petra, deren Vater Sascha und Sophies langjährigem Geliebten Manfred gibt es Konflikte über die Fortführung des Theaters, der Vermieter will die Babbeldasch loswerden und im Ensemble hat jeder seine eigene Meinung darüber, wie es weitergehen soll.

Und keine Nacht vergeht, ohne dass Sophie Lena im Traum antreibt, endlich ihren Mörder zu finden. Als sich herausstellt, dass es sich tatsächlich um einen Mordfall handelt und die Kollegen die Ermittlungen aufnehmen, ist Lena schon tief drin im Beziehungsgeflecht der Theaterleute. 

Der erste "Improvisationstatort"

"Kriminaloperette ohne Gesang" nennt Filmemacher Axel Ranisch seine erste Inszenierung für die Reihe "Tatort", die er mit Autor Sönke Andresen und einem gemeinsamen Ensemble aus dem Ludwigshafener Tatort-Team und den Darstellern des Amateurtheaters Hemshofschachtel erarbeitete. Wie in seinen Kinoarbeiten drehte er die "Babbeldasch" chronologisch und ohne ausformuliertes Drehbuch. Die Schauspieler improvisierten die Szenen auf der Basis eines Treatments, ausführlicher Figurenentwicklungen - und ohne Kenntnis davon, wer der Mörder sein würde. Entstanden ist ein ungewöhnlicher "Tatort", der in einem ganz speziellen Setting aus Bühne, Ermittlung und Traumgeschehen Lebendigkeit, Authentizität und jede Menge Charme ausstrahlt.

Playlist

TitelKomponistInterpret
Petite messe solennelleRossiniGandolfi, Romano
AzzuroConte, PaoloAdriano Celentano
Love Theme from the GodfatherNino RotaOrchester Nino Rota
Chamber of Horrors for HarpElena Kats-CherninAlice Giles
In der Halle des BergkönigsEdvard GriegKarajan, Herbert von
Pale Blue EyesLou ReedLou Reed
La Boutique Fantasque - Valse LenteRossiniNational Philharmonic Orchestra
Peches De Vieillesse, Vol. 12_ Quelques Riens Pour Album - No. 19. Un Rien Allegretto ModeratoRossiniAlessandro Marangoni
Peches de vieillesse IV Quatre hors d'œuvres et quatre mendiants - No.2 Les Amandes - Minuit Sonne - Bonjour MadameRossiniAlessandro Marangoni
Wild Swans Concert Suite - Knitting NeetlesElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra
Wild Swans Concert Suite - Good FairyElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra
Wild Swans Concert Suite - Magic Spell TangoElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra
Wild Swans Concert Suite - Darkness in the ForestElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra
Klavierkonzert Nr.1, 2.Satz - AndanteBartokSir Collin Davis
Wild Swans Concert Suite - Darkness in the ForestElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra
Wild Swans Concert Suite - Eliza AriaElena Kats-CherninTasmanian Symphony Orchestra


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Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Lena Odenthal Ulrike Folkerts
Mario Kopper Andreas Hoppe
Johanna Stern Lisa Bitter
Peter Becker Peter Espeloer
Frau Keller Annalena Schmidt
Sophie Fettèr Malou Mott
Sarah Fettèr Petra Mott
Sascha Werner Andreas Assanoff
Manfred Oehlenschläger Gerd Rohrbacher
Luigi Steccino Vito Schito
Bieni Christian Borowski
Sandra May Luka Nuber
Jutta Hoffmann Sieglinde Schoer
Anna Seebold Angelika Kleinschmidt
Gabriel Magin Jürgen Stahl
Bohlmann Harald Dimmler
Otto Sperling Werner Übelacker
Antonia Sievers Anja Reich
Marie Grötzinger Ramona Lisowski
Stephanie Herbst Andrea Blank
Musik: Goachino Rossini
Musik: Edvard Grieg
Musik: Béla Bartók
Kamera: Stefan Sommer
Buch: Sönke Andresen
Regie: Axel Ranisch
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WIEDERHOLUNGEN

ONE, 26. Februar 2017, 21:45 Uhr
ONE, 26./27. Februar 2017, 00:20 Uhr
Das Erste, 27./28. Februar 2017, 00:00 Uhr

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21:45

Mordkommission Istanbul

  • Bald kommt ein Video

Mordkommission Istanbul – Das Ende des Alp Atakan

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Spielfilm Deutschland 2014

Kommissar Özakin hat keine andere Wahl. Mit seiner Frau Sevim muss er die live im Fernsehen übertragene Premierenfeier zur neuen Staffel der populären Soap "Alp Atakan" über sich ergehen lassen. Plötzlich fällt ein Schuss und Hauptdarsteller Emrah Öztürk sackt leblos zusammen.

Von der Produktionsleiterin Ebru Dede erfährt der verblüffte Kommissar wenig später, dass der Schauspieler wohlauf ist: Ermordet wurde sein Double Fatih Yldirim. Von ihm ließ der Star sich bei öffentlichen Auftritten vertreten. Als Hauptdarsteller einer umstrittenen Serie, bei der es um die Geburtsstunde der modernen Türkei geht, erhielt der divenhafte Öztürk Morddrohungen von Fundamentalisten. Diese Erklärung leuchtet dem Kommissar aber nicht ganz ein.

Bei seinen Ermittlungen lernt er Öztürk als ausgebrannten Schauspieler kennen, der in einer Suchtklinik mit Drogenproblemen kämpft und in letzter Zeit auch vor der Kamera immer häufiger gedoubelt werden musste. Da Öztürk obendrein pleite ist, hatte er offenbar panische Angst davor, von seinem ehrgeizigen Stellvertreter Yldirim ausgestochen zu werden. Sollte das aufmüpfige Double auf diese bequeme Weise beseitigt werden? Eine unerwartete Wendung nimmt der Fall, als Öztürk bei einem erneuten Anschlag nur knapp dem Tod entgeht. Die Spur führt bis in ein ostanatolisches Dorf.

Mehr zum Fall

Bei der Lösung seines elften Falles wandelt Erol Sander als Mehmet Özakin zwischen den Welten: Der Ermittler blickt zunächst hinter die Kulissen des modernen Fernsehgeschäfts, um schließlich dem archaischen Ritual eines Ehrenmordes auf die Spur zu kommen. Außerdem hält Lesli Karavil als seine neue Chefin Ergün Kaya für den Kommissar eine Überraschung bereit. Neben Oscar Ortega Sánchez als Assistent und Idil Üner als Ehefrau gibt Martin Umbach einen nicht ganz sympathischen Fernsehstar neben Ulrike Folkerts in der Rolle einer zynischen Produzentin.

Mordkommission Istanbul

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Mehmet Özakin Erol Sander
Sevim Özakin Idil Üner
Mustafa Tombul Sánchez Oscar Ortega
Ebru Dede Ulrike Folkerts
Varol Tas Kailas Mahadevan
Mahmud Cihan Ararat Mor
Soraya Yildirim Deniz Önel
Mira Lirna Bengü Ergin
Dr. Ergün Kaya Lesli Karavil
Nazemin Cihan Aysegül Ünsal
Dr. Bulut Turgay Dogan
Abkai Cihan M. Akif Özdemir
Hamid Sali Mehmet Yasar
Erdogan Cihan Altan Günbay
Cousin Murat Baykan
Musik: Andreas Koslik
Kamera: René Richter
Kamera: Nathalie Wiedemann
Buch: Clemens Murath
Regie: Thorsten M. Schmidt
Mordkommission Istanbul

MEDIATHEK

Video on demand zum Abruf unter
http://www.daserste.de/mediathek Verweildauer 3 Monate, FSK12

Mordkommission Istanbul

23:15

Tagesthemen

  • Bald kommt ein Video

mit Sport und Wetter | Moderation: Caren Miosga

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Informationen zur Sendung ''Bericht aus Berlin''
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Tagesthemen

23:35

ttt – titel, thesen, temperamente

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Sendung vom 26.02.2017

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Die geplanten Themen:

„Die letzten Männer von Aleppo“ – Auf der Suche nach Menschlichkeit inmitten der Barbarei

Als die Bomben fielen, Menschen verschüttet wurden, riskierten Freiwillige ihr Leben, um andere zu retten - die „Weißhelme“ im syrischen Aleppo. Für die Dokumentation „Die letzten Männer von Aleppo“ (Filmstart 16.3.) hat Regisseur Feras Fayyad die Arbeit der freiwilligen Helfer zwei Jahre lang begleitet, sie bei ihrem Einsatz gegen die täglichen Bedrohungen in den zerstörten Straßen, aber auch beim Kampf gegen die eigenen Ängste und für ein Stück Menschlichkeit und Hoffnung im Krisengebiet gefilmt. Für die „Weißhelme“ war Flucht keine Option, ebenso wenig wie für den 71jährigen Schriftsteller Niroz Malek. Er lebt nach wie vor in Aleppo. Trotz allem. Und er schreibt davon, wie es ist, dort zu leben in seinem neuen Buch „Der Spaziergänger von Aleppo". Niroz Malek wollte seine Freunde, seine Bücher, Bilder und Schallplatten nicht verlassen. Der Krieg ist noch nicht vorbei, auch wenn Syrien aus den Nachrichten verschwunden ist. Malek beschreibt, wie er durch Aleppo streift, durch die Trümmer und Ruinen, Straßensperren umgeht, wie er einmal vergeblich versuchte, einen Soldaten daran zu hindern, einen Jungen mit Down-Syndrom zu erschießen, bloß weil das Kind nicht erfasste, dass es stehenbleiben sollte. Neben all dem geschilderten Elend ist dieses Buch gleichzeitig auch ein Zeugnis für die Kraft der Kultur, die hilft, mitten in den Kriegsgräueln die menschliche Würde zu bewahren.

Kluger Streifzug ins Milieu – Nora Bossong erkundet in „Rotlicht“ die männliche Lust

Ein Jahr lang hat Nora Bossong Orte erkundet, die meist nur dem männlichen Blick vorbehalten sind: Bars mit Table Dance, Sex Kinos. Sie war in Stundenhotels und Laufhäusern, in denen Frauen „Sexarbeiterinnen“ und ausschließlich Dienstleistende sind, hat sich in Swinger- und Saunaclubs umgeschaut, eine Erotikmesse besucht. Ihre teilnehmende Beobachtung hat sie nun in einem klugen Reportageband zusammengefasst: „Rotlicht“ (Hanser). Darin reflektiert Bossong nicht nur die jeweiligen Situationen, männliche (und weibliche) Sexualität, sondern beschreibt eine klare Machtstruktur – nicht nur im Rotlichtmilieu. „ttt“ ist mit Nora Bossong auf der Reeperbahn unterwegs und lässt sich von ihr das rein kommerzielle Geschäft mit Sexualität erklären – und was das mit unserem gesamtgesellschaftlichen Miteinander der Geschlechter zu tun hat.

Sänger Ed Sheeran – Vom kleinen, rothaarigen Brillenträger zum Weltstar

Anfang März kommt das neue, dritte Album „Divide“ des Sängers und Songwriters Ed Sheeran heraus. Der Brite ist seit fünf Jahren extrem erfolgreich: An Preisen stehen zwei ECHOs, zwei Brit Awards und zwei Grammys in seinem Regal. Er ist der meist gestreamte Popmusiker aller Zeiten. Bisher hat er außerdem über 20 Millionen Alben verkauft. Seine Deutschland-Tour im März war innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft. Wie hat es dieser gerade 26-jährige nur geschafft über 275 Millionen Dollar schwer zu werden? Wir sind dem Phänomen auf den Grund gegangen und haben ein Experiment mit ihm gemacht: Schafft er es, aus drei Standard-Akkorden und ein paar Liebeslied-Phrasen etwas Besonderes zu machen.

„Kontra Tel Aviv“ und „Juden von der Börse“ – Antisemitismus in der deutschen Rap-Szene?

„Kontra Peace, kontra Tel Aviv“ rappen Fard und Snaga. Der Sänger „Favorite“ fabuliert in Begleitung von „Kollegah“ vom „jüdischen Zinssatz mit Zündsatz“. Und „Haftbefehl“ singt von den „Juden von der Börse“. Ist das gängig überspitzter Rap-Jargon? Ein Spiel mit Worten und Klischees? Oder ist das israelfeindlich und antisemitisch? Viele deutscher Rapper haben einen muslimischen Hintergrund, einige sympathisieren offen mit den Palästinensern. Darüber, ob sie tatsächlich antisemitisch sind, wird nicht nur in der Szene debattiert: Ein geplanter Auftritt des Sängers Kollegah auf dem Hessentag wurde jetzt wegen Sexismus und Antisemitismus abgesagt. Auch der jüdische Rapper Ben Salomo kritisiert die Hip-Hop-Szene und ihre politische Ausrichtung. „ttt“ fragt nach, spricht mit den Rappern Fard und Ben Salomo sowie mit dem Rap-Spezialisten Marcus Staiger.

Zeichnen in der Dritten Dimension – „ttt“ testet die virtuelle Realität

Ein Künstler malt und zeichnet – auf einer planen Fläche, zweidimensional. Und auch ein Designer entwirft in der Regel noch zunächst am Zeichentisch, denkt aber schon immer den Raum, das Volumen, den Gegenstand mit. Und simuliert das alles am Computer später. Jetzt ermöglicht eine neue Software, dass bereits in der Dritten Dimension gezeichnet werden kann: Kunst goes Virtual Reality! Exklusiv für „ttt“ hat der Kreativdirektor des Labels Christian Lacroix Maison diese Software getestet, sich in die virtuelle Realität gegeben – und war begeistert! In „ttt“ spricht Sacha Walckhoff über seine Erfahrungen und auch eine noch gewisse Überforderung mit dem neuen Medium.

Im Internet unter www.DasErste.de/ttt

Dieter Moor
Dieter Moor

WIEDERHOLUNGEN

Das Erste, 26./27. Februar 2017, 04:00 Uhr
ONE, 27. Februar 2017, 11:00 Uhr
ONE, 5. März 2017, 05:30 Uhr

Dieter Moor

00:05

Druckfrisch

  • Video verfügbar

Denis Scheck trifft Max Goldt

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Denis Scheck trifft Max Goldt, den brillanten Beobachter, sanften Satiriker und milden Moralisten aus Berlin. Im Lutherjahr 2017 darf auch ein Gespräch mit dem Luther-Bewunderer Feridun Zaimoglu, einem Kieler türkischer Herkunft, der dem Reformator mit seinem Roman ein literarisches Denkmal setzt, nicht fehlen.

Max Goldt: "Lippen abwischen und lächeln"

Über Humor lässt sich nicht streiten – zumindest nicht bei Max Goldt: Die Texte und Comics des Kleist-Preis-Trägers haben enormes Lachpotenzial. Klofußumpuschelung, Saugnapfhandtuchhalter, Dinosaurierpark, Fäkalpornos – die Lust an originellen Themen und Sprachspielen, abgedrehten Wendungen und ein dazu passender spitzer Tonfall,  das alles machen seine Erzählungen zu einer unverwechselbaren Entspannungslektüre. "Lippen abwischen und lächeln" ist ein Querschnitt von Goldts literarischem und künstlerischem Oeuvre: 70 Texte, Bilder und Comics, ein Best of der "prachtvollsten Texte 2003 bis 2014".

Feridun Zaimoglu: "Evangelio. Ein Luther-Roman"

500 Jahre nach dem Anschlag der Wittenberger Luther-Thesen gegen den Ablasshandel der römisch-katholischen Kirche hat Feridun Zaimoglu Luthers Kampf für die Reformation in einen packenden Roman gegossen. Der Querkopf und Überzeugungstäter wird auf der Wartburg festgehalten und übersetzt in nur zehn Wochen die Bibel ins Deutsche.

Aus der Perspektive des Landsknechts Burkhard erzählt Feridun Zaimoglu von Luthers Aufbegehren gegen die Allmachtansprüche des Papsttums und von den inneren Qualen eines Reformators, der als Ketzer bekämpft wird und dennoch im Glauben fest seine Mission verfolgt. In sprachmächtigen Bildern und den vom Umgangston des 16. Jahrhunderts geprägten derben Worten entfaltet Zaimoglu das lebendige Panorama einer Zeit, in der sich die Welt nachhaltig veränderte.

Denis Scheck empfiehlt "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

Denis Scheck empfiehlt zudem "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici. Es kreist um die Frage, wie verlässlich die Erinnerungen an unsere eigene Lebensgeschichte sind, wieviel davon wahr und wieviel Konstruktion ist. Denis Scheck: "Das ist Unterhaltungsliteratur auf hohem Niveau, im Thriller-Genre ein herausragendes Buch."

Top Ten

Und wie immer: Der unbestechlich schonungslose Blick Denis Schecks auf die "Spiegel"-Bestsellerliste – diesmal: Sachbuch.

Denis Scheck moderiert Druckfrisch

Besetzung und Stab

Regie: Andreas Ammer
Denis Scheck moderiert Druckfrisch
Denis Scheck moderiert Druckfrisch

WIEDERHOLUNGEN

Das Erste, 27./28. FEbruar 2017, 04:50 Uhr
ARD-alpha, 28. Februar 2017, 19:30 Uhr
ARD-alpha, 1. März 2017, 16:00 Uhr
BR, 1. März 2017, 22:45 Uhr
3sat, 5. März 2017, 12:30 Uhr

Denis Scheck moderiert Druckfrisch

00:35

The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Filme im Ersten

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Spielfilm Irland 2011

In der westirischen Provinzregion Connemara scheint die Welt noch in Ordnung. Der bullige Dorfpolizist Gerry Boyle jedenfalls versieht seinen Dienst mit äußerster Gelassenheit – und hält sich dabei nicht immer ganz an die Vorschriften: Drogen und leichten Mädchen gegenüber ist der raubeinige Beamte durchaus nicht abgeneigt. Von einer sanften Seite zeigt er sich nur im Umgang mit seiner sterbenskranken Mutter.

Aber selbst als in seinem Bezirk ein mysteriöser Mord geschieht, verliert Gerry nichts von seiner stoischen Ruhe. Ganz anders sein eifriger neuer Mitarbeiter Aidan, der sofort einen Serienkiller am Werk wähnt. Tatsächlich stellt sich aber kurz darauf heraus, dass der Getötete zu einer berüchtigten Bande internationaler Drogenschmuggler gehörte.

Damit tritt ein amerikanischer Kollege auf den Plan: Der FBI-Agent Wendell Everett ist schon lange hinter den Männern her und wittert nun seine große Chance. An dessen "Unterstützung" hat der stoische Gerry allerdings überhaupt kein Interesse. Er lässt Wendell, einen Schwarzen, durch boshafte Sticheleien seine Ablehnung spüren. Wendell wiederum gibt sich überheblich, weiß aber nie genau, ob Gerry wirklich ein rassistischer Provinztrottel ist, oder nur so tut.

Bei der übrigen Landbevölkerung jedenfalls stößt der geschniegelte FBI-Mann nicht zuletzt wegen seiner Hautfarbe auf eine Mauer des Schweigens. Ohne Gerrys Hilfe kommt er nicht weiter. Der sieht die Sache noch immer ganz gelassen, stößt nebenbei aber auf immer neue Spuren und erfährt, dass die Drogenschmuggler fast alle Polizisten der Region bestochen haben. Gerry und Wendell sind ganz auf sich allein gestellt – und eine riesige Lieferung Kokains steht kurz bevor.

Mehr zum Film

Die rabenschwarze Krimikomödie gehörte bei der Berlinale 2011 zu den großen Publikumslieblingen und erhielt eine "lobende Erwähnung" als "Bester Debütfilm". An den Kinokassen avancierte sie zu einem der erfolgreichsten irischen Film aller Zeiten. Regisseur John Michael McDonagh übertraf damit sogar den Kassenerfolg der Gangsterkomödie "Brügge sehen und sterben", bei der sein Bruder Martin Regie geführt hatte. Bei den Irischen Film- und Fernsehpreisen wurde "The Guard – Ein Ire sieht schwarz" unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie ausgezeichnet.

Fernsehfilme im Ersten

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Gerry Boyle Brendan Gleeson
Wendell Everett Don Cheadle
Francis Sheehy-Skeffington Liam Cunningham
Liam O'Leary David Wilmot
Aidan McBride Rory Keenan
Clive Cornell Mark Strong
Eileen Boyle Fionnula Flanagan
Aoife O'Carroll Dominique McElligott
Sinead Sarah Greene
Gabriela McBride Katarina Cas
James McCormick Declan Mannion
Fotograf Laurence Kinlan
Billy Devaney Owen Sharpe
Doktor Oleyuwo Wale Ojo
Bartley David Pearse
Musik: Calexio
Kamera: Larry Smith
Buch: John Michael McDonagh
Regie: John Michael McDonagh
Fernsehfilme im Ersten

WIEDERHOLUNGEN

ONE, 4. März 29017, 22:00 Uhr
ONE, 5./6. März 2017, 03:20 Uhr

Fernsehfilme im Ersten