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Bildunterschrift:
Der Star bei den Marienhöflern: Maria und Simone haben den kleinen Vierbeiner ins Herz geschlossen.
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Die Simbecks haben auf ihrem Filmtierhof einen halben Zoo. Neben typischen Bauernhof-Tieren wie Pferden, Hunden, Katzen, Kühen und Schweinen tummeln sich dort auch Greifvögel, Papageien, eine Hirschkuh, ein kleiner Panther, ein Wasserbüffel – der schon mal ausgebüchst ist und das ganze Dorf in Atem gehalten hat – und bald sogar ein ganzes Rudel Wölfe.
Apropos Rudel: Teddy lebt übrigens mit den anderen acht Simbeck-Hunden im Rudel zusammen, darunter unter anderem "Forsthaus Falkenau"-Jagdhündin Sina.
"Das Rudelleben brauchen die Hunde als Ausgleich zu den Dreharbeiten", weiß Bärbel, die genau darauf achtet, dass es ihren Lieblingen immer gut geht. Denn die Arbeit sei für die Hunde mitunter auch mal anstrengend. "Wenn ich merke, es geht nichts mehr bei Teddy, dann breche ich den Dreh auch schon mal ab. Dann sag ich knallhart: 'Jetzt reicht's!'"
Man merkt: Die Trainerin passt gut auf ihren kleinen "Bahomi" auf. Teddy hat es mit seinem Frauchen, die mittlerweile seit 20 Jahren als Tiertrainerin arbeitet, gut erwischt. Bärbel ist eine ganz warmherzige und geradlinige Tierfreundin, eine, auf die man sich verlassen kann. "Für meinen Beruf gibt es keine spezifische Ausbildung. Vieles beim Tiertraining ist Baucharbeit. Darüber hinaus steckt viel Fachwissen über die verschiedenen Tierarten dahinter. Wir arbeiten weltweit mit den renommiertesten Tiertrainern zusammen und holen uns dort auch viel Rat. Die Leistung besteht nicht darin, dem Hund irgendwelche Tricks beizubringen. Wenn mal Tricks wirklich nötig sein müssen, dann läuft das Erlernen eher spielerisch ab. Es geht vor allem aber darum, dass die Tiere ein gutes Nervenkostüm entwickeln, damit ihnen der Trubel bei den Dreharbeiten nichts ausmacht. Was Tiere zu sehr entfremdet, lehne ich deshalb grundsätzlich ab", bekräftigt die Tiertrainerin, die eng mit dem Tierschutzbund zusammenarbeitet. Sie würde von Teddy nie etwas verlangen, was er nicht machen möchte.
Das wuschelige, weiße Knäuel streckt sich derweil unter dem Tisch und gähnt ausgiebig. Warum heißt es eigentlich "Hundeleben"? So schlecht scheint Teddys Leben doch gar nicht zu sein: Wer möchte nicht gerne bei "Marienhof" mitspielen, dort gekrault und verwöhnt werden, in fremde Länder reisen, ein Double haben und immer wieder dazwischen viel Zeit auf einem bayerischen Bauernhof mit Familie und Freunden verbringen?