89/09 - Mein Kalender der Gefühle
Teil 11: Montag, 09. November 2009
Heike und Hans-Jürgen Legler waren unter den ersten Ost-Berlinern, die in der Nacht zum 10. November 1989 mit dem Auto die Grenze nach West-Berlin überquerten. (Länge: 7:54 min.)
Oberstleutnant Harald Jäger öffnete als erster am Abend des 9. Novembers die deutsch-deutsche Grenze in Berlin. Andreas Schygulla war zur gleichen Zeit auf der Westberliner Seite im Einsatz. (Länge: 7:52 min.)
Am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sprach Reporterin Tina von Löhneysen mit der Bürgerrechtlerin Katrin Hattenhauer, dem Leiter der DDR-Pass-Abteilung Gerhard Lauter, der damals jene Reiseregelung verfasst hatte, die schließlich zum Fall der Mauer führte, sowie Robin Lautenbach, der als Korrespondent am 9. November 1989 von der Mauer berichtete. (Länge: 14:56 min.)
Am Abend des 9. November geschah das, was viele Deutsche lange Zeit für unmöglich hielten: Die Grenze zwischen beiden Teilen Deutschlands wurde von Osten nach Westen durchlässig. DDR-Grenzposten ließen erstmals ihre Mitbürger, die sich in großer Zahl an vielen Übergängen spontan versammelt hatten, ohne Visum nach Westberlin passieren. Eine der am schärfsten bewachten Grenzen der Welt war damit gefallen.
Wie es dazu kam, dass die Ereignisse sich vor 20 Jahren so entwickelten, warum die Grenzposten mit dem Ansturm der Ausreisewilligen völlig überfordert waren, und wie sich die Dinge auch ganz anders hätten entwickeln können, diesen Fragen geht unsere Reporterin Tina von Löhneysen im Gespräch mit zahlreichen Zeitzeugen nach.
Am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße, wo erstmals Ostberliner in großer Zahl nach Westberlin passieren durften, trifft sie ehemalige DDR-Bürger, die diese erste Gelegenheit zu einem nächtlichen Ausflug nach Westberlin nutzten, außerdem zwei ehemalige Grenzbeamte aus Ost und West, sowie Robin Lautenbach, der damals als ARD-Korrespondent vom Fall der Mauer berichtet hatte.
Reporterin Teil 11: Tina von Löhneysen, RBB






