Die MoMa-Reporter
Rückschau: Sendewoche vom
27.02.2012 bis 02.03.2012
Montag, 27.2.12:
Russlands Jugend wird politisch
Angestoßen durch die massiven Wahlfälschungen bei der Duma-Wahl, gehen viele junge Russen gegen die Regierung auf die Straße und demonstrieren für eine faire Präsidentschaftswahl.
Es ist eine neue Generation, die sich jetzt politisch engagiert. Mit phantasievollen Aktionen fordern sie Freiheit und echte demokratische Verhältnisse. Für den 26. Februar, genau eine Woche vor der Präsidentschaftswahl, haben sie eine Menschenkette um das Moskauer Zentrum geplant, zu der sie mehr als 30.000 Teilnehmer erwarten.
Dienstag, 28.2.12:
Russlands Reiche
Unter der Präsidentschaft von Wladimir Putin und später von Dmitri Medwedew sind einige Russen so richtig reich geworden. Sie profitieren von den Möglichkeiten, die sich ihnen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten boten. Manche wurden sogar zu Milliardären.
Werden die Reichen Putin bei der Wahl am Sonntag die Treue halten? Unser Reporter Olaf Bock hat die reichen Russen besucht.
Mittwoch, 29.2.12:
Der Wohltäter von Braunschweig
In Braunschweig geht ein Wohltäter um. Ein unbekannter Spender verteilt Geld an Bedürftige. Nachts landen Briefumschläge mit 10.000 Euro in ihren Briefkästen. In den Umschlägen fanden sich jeweils Artikel der Braunschweiger Zeitung, in der auf die finanzielle Notsituation von Organisationen aber auch Privatpersonen hingewiesen wurde.
Niemand weiß bislang, wer sich hinter den finanziellen Wohltaten verbirgt. Die Beschenkten, darunter die örtliche Tafel, eine Kindertagesstätte und eine Familie mit einem behinderten Kind, können ihr Glück kaum fassen. Eine ungewöhnliche Spurensuche mit MoMa-Reporterin Sandra Wolter.
Donnerstag, 01.03.2012
Die Kirche und ihre Missbrauchsopfer
Es ist jetzt ein Jahr her, dass sich die Bischofskonferenz mit einem für sie äußerst schwierigen Thema befassen musste: Dem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch Angehörige der Kirche.
Ein Jahr später wollen wir vom ARD-Morgenmagazin wissen: Was hat sich seitdem verändert? Wie geht die Kirche heute mit dem Thema Missbrauch um? Was hat sie konkret unternommen, um Missbrauchsopfern zu helfen? Wie funktioniert die Entschädigung?
Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, haben wir uns eine Stadt in Deutschland beispielhaft heraus gegriffen. Regensburg - die Stadt in der die Bischöfe gerade tagen...
Freitag: 02.03.2012
Fukushima – ein Jahr nach der Katastrophe
Ein Jahr ist seit dem Erdbeben in Japan vergangen. Es war das stärkste Beben in Japan, seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Seebeben löste eine Tsunami-Welle aus, die bis zu 19 Meter hoch war. Über 15 000 Menschen starben durch den Tsunami. Und bis heute werden 3.300 Menschen vermisst.
Unser Reporter Philipp Abresch begleitet eine Gruppe von Tauchern, die auch jetzt noch nach den Vermissten suchen.







