DasErste.de - Springe direkt zu

Inhalt.
Hauptnavigation.
Weitere Inhalte.

21.03.2010

Fernsehen zum Anklicken
ARD-Morgenmagazin

Hauptnavigation
  • aktuelle Kategorie: Informationssendungen
    • aktuelle Sendung: ARD-Morgenmagazin
 
Inhalt

Countdown für Südafrika

Rückschau: Sendewoche vom
01.02.2010 bis 05.02.2010

Reporter: Richard Klug
Redaktion: Michael Heussen, Hubert Feller
Kamera: Günter Schüller, Gavyn Stevens
Technik: Jan Aulenkamp, Udo Schilz,
Ton: Peter Lievaart
Schnitt: Nick Prince
Mitarbeiter Johannesburg: Tshegoatso Molete, Hamilton Wende
Produktion WDR: Ingo Moll, Dietmar Bartsch


In wenigen Monaten beginnt in Südafrika die Fußball-WM 2010. Wie bereitet sich das Land auf das Großevent vor? Welche Hoffnungen und Erwartungen haben die fußballbegeisterten Bewohner der Townships für die Weltmeisterschaft? Wie will man die in der letzten Zeit immer wieder diskutierten Mängel in Sachen Sicherheit beheben? Warum lernen Elefanten, wie man Fußball spielt, und Giraffen, wie sie am besten kameragerecht posieren? Eine Woche lang geht Reporter Richard Klug solchen und vielen anderen Fragen in seinen Live-Reportagen aus Südafrika nach.


Montag, 1. Februar 2010
Soccer City

Das Stadion in der Nähe von Soweto ist mit fast 95.000 Plätzen das größte Afrikas. Hier werden das Eröffnungsspiel und das Finale der WM stattfinden. Die Fassade soll in ihrer Form an das traditionelle afrikanische Küchengefäß, die Kalebasse, erinnern. Noch wird an den letzten Details gefeilt. Arbeiter kommen morgens mit Minibussen zur Arbeit. An kleinen Imbissbuden kaufen sie sich ihr Frühstück und freuen sich wie fast alle Südafrikaner auf die WM. Sie erklären uns, wie weit die Vorbereitungen bisher gediehen sind.

Ein weiterer Gesprächspartner ist Rainer Zobel, ehemaliger Mitspieler von Uli Hoeneß bei Bayern München und jetzt Trainer bei Moroka Swallows in Soweto. Mit ihm sprechen wir über die Vorwürfe von Hoeneß, dass es ein Fehler war, die WM nach Südafrika zu vergeben. Im Stadion lassen wir uns natürlich auch den speziellen Sound der WM erklären, den Klang der Vuvuzelas, jener Plastiktrompeten, die bei keinem südafrikanischen Spiel fehlen dürfen.


Dienstag, 2. Februar 2010
Township Alexandra

Auch in Alexandra, einem der ärmsten Townships von Johannesburg, freuen sich die Menschen auf die WM, auch wenn viele von ihnen es sich überhaupt nicht leisten können, die Spiele im Stadion zu sehen. Sie hoffen aber darauf, dass das sportliche Großevent auch ihr Leben bereichert. Und für die Kinder im Waisenhaus sind die Bafana Bafana, die "Jungs" von der südafrikanischen Nationalmannschaft, die wichtigsten Idole.


Mittwoch, 3. Februar 2010
Johannesburg

Die Südafrikaner tun alles, um mögliche Zweifel an der Sicherheitslage während der WM im Vorfeld zu zerstreuen. Aber die Frage nach der Sicherheit drängt sich auf, wenn man durch Johannesburg fährt: Die Privathäuser sind von Stacheldraht und elektrischen Zäunen umgeben, Sicherheitskameras überwachen die Innenstadt, und wer mit einem teuren Auto unterwegs ist, hat meistens während der Fahrt alle Türen fest verriegelt.

Wir besuchen eine Überwachungszentrale, in der auf über 250 Monitoren die Strassen von Downtown Johannesburg überwacht werden. Polizeioffiziere sitzen hier mit im Raum, werden bei verdächtigen Vorfällen hinzugezogen und können bei Bedarf sofort Einsatzwagen losschicken. Außerdem zeigen wir, wie sich manche Privatleute wappnen: Wir sind bei einer Familie zu Gast, die uns die Sicherheitsanlagen in ihrem Haus erklärt. Tim Fuhrmann, der einen privaten Sicherheitsdienst in Südafrika leitet, gibt uns einen Ausblick auf die Sicherheitslage während der WM.


Donnerstag, 4. Februar 2010
Siyabuswa

Das Volk der Ndebele ist bekannt für seine farbenfroh bemalten Häuser – eine Tradition, die während der Zeit der Apartheid fast verschwunden ist. Damals wurden die Menschen umgesiedelt in schmucklose Häuser, die auch heute noch die Dörfer prägen. Wir besuchen ein altes Dorf in der Provinz Mpumalanga bei Pretoria. Die Künstlerin Esther Mahlangu hat es sich hier zur Lebensaufgabe gemacht, die alten Traditionen wiederzubeleben, und immer mehr Dorfbewohner fangen nun wieder an, ihre Häuser zu bemalen.


Freitag, 5. Februar 2010
Broederstroom, North West Province

Südafrika, das heißt Elefanten, Löwen und Zebras. Dieses Klischee wird im Glen Afric Safari-Park gepflegt – in einer Art Schauspielschule für wilde Tiere. Die Elefanten lernen hier, wie man mit vier Beinen Fußball spielt, die Zebras werden für ihren Einsatz vor der Kamera geschult, und auch Giraffen erhalten ein Training, wie sie ihre Hälse besonders kameragerecht in Pose werfen können.
Stadion Soccer City (Rechte: WDR)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Reporter Richard Klug, Kameramann Günter Schüller und Redakteur
Michael Heussen im Stadion von Soccer City
]
Leute in Stadion (Rechte: dpa)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Bei Fußballspielen in Südafrika... ]
Fußballfans mit Vuvuzelas (Rechte: dpa)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: ... darf die Vuvuzela genannte Plastiktrompete mit ihrem an Elefanten erinnernden Klang nie fehlen. ]
Polizei vor südafrikanischem Stadion (Rechte: dpa)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Wie sicher sind die WM-Besucher? Südafrikas Regierung ist überzeugt, dass sie die Lage gut im Griff hat. ]
Gespräch in einem afriknischen Dorf (Rechte: WDR)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: Reporter Richard Klug in einem Dorf der Ndebele,... ]
Südafrikanische Mädchen (Rechte: WDR)Großansicht des Bildes Bildunterschrift: ... in dem heute Jahrhunderte alte Traditionen wiederbelebt und gepflegt werden. ]

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW