Die MoMa-Reporter
Rückschau: Sendewoche vom
15.08.2011 bis 19.08.2011
Berichte zu aktuellen Themen
Mo., 15.08.11
Goldrausch in Deutschland
Lange Zeit galt Gold als eine Geldanlage ohne ernstzunehmende Renditechancen. Doch spätestens seit den Finanzmarkt-Turbulenzen infolge der Lehman-Pleite hat sich dies grundlegend geändert. Die Goldpreise sind in die Höhe geschnellt und das Edelmetall gilt inzwischen nicht mehr als Rücklage für Notzeiten, sondern als spekulativer Wert.
In Zeiten hoher Goldpreise fragen unsere Reporterinnen Antje Stobbe und Franziska Roth bei Banken nach, ob sie überhaupt noch in der Lage sind, die große Nachfrage zu bedienen. Sie besuchen eine Scheideanstalt, in der Gold in Barren gegossen wird, und sie treffen Menschen, die am Ufer des Rheins Gold waschen.
Di., 16.08.11
Immobilien als Anlageobjekte
Vom Aktienmarkt flüchten derzeit immer mehr Anleger auf den Immobilienmarkt. Die Folge: Die Preise für Grundstücke, Häuser und Wohnungen in attraktiven Lagen sind enorm gestiegen. Vor allem in den Großstädten sind die Angebote sehr rar geworden.
Reporter Andreas Hilmer besucht eine gestandene Maklerfirma in Hamburg, die potenziellen Kunden zurzeit kaum noch etwas anbieten kann. Und er trifft Familien aus der Mittelschicht, die seit langem vergeblich nach bezahlbarem Wohneigentum suchen.
Mi., 17.08.11
Die neue Protestbewegung in Israel
Der Unmut gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die Sozialpolitik der Regierung zieht in Israel immer weitere Kreise. Aus dem Protest junger jüdischer Einwohner von Tel Aviv ist inzwischen eine Bewegung geworden, der sich Menschen aller Altersgruppen in vielen Orten des Landes und auch israelische Araber angeschlossen haben.
Welche Ziele haben die Demonstranten? Was eint und was trennt diese breite Bewegung? Eine Reportage von Israel-Korrespondent Richard C. Schneider.
Do., 18.08.11
Überleben in Fukushima
Vor der nuklearen Katastrophe war die japanische Region Fukushima eine Landschaft, in der hervorragende landwirtschaftliche Produkte gediehen. Zahlreichen Bewohnern fiel es schwer, ihre Heimat zu verlassen, nicht wenige blieben trotz Verbots in der evakuierten Zone.
ARD-Japan-Korrespondent Philipp Abresch begleitet einen buddhistischen Mönch, der Menschen betreut, die in der Evakuierungszone geblieben sind. Regelmäßig fährt der Geistliche in das Gebiet, um den Bewohnern Lebensmittel zu bringen und ihnen psychologische Unterstützung anzubieten.
Fr., 19.08.11
An der syrisch-türkischen Grenze
Während die türkische Regierung und viele arabische Staaten das syrische Assad-Regime wegen seines brutalen Vorgehens gegen die Opposition scharf kritisieren, entschließen sich mehr und mehr Syrer, ihr Heimatland zu verlassen.
MoMa-Reporterin Golineh Atai bereist das syrisch-türkische Grenzgebiet und spricht mit Flüchtlingen über ihre Erlebnisse der letzten Wochen, die Umstände ihrer Flucht und die Beweggründe, warum sie Syrien verlassen haben.






