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18.03.2010

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ARD Ratgeber Reise

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Rückschau: Moderationsort: Tirol

Sendeanstalt und Sendedatum: SR, Sonntag, 7. Februar 2010

Moderne Urlaubsarchitektur in Tirol

lupe Bildunterschrift: Thomas Braml in Tirol ]
Der ARD-Ratgeber Reise war mit Moderator Thomas Braml diesmal in Tirol / Österreich, um touristische Einrichtungen vorzustellen, die mit zeitgenössischer Architektur um Gäste werben.

"Architektur macht Gäste“ – damit hat sich in Österreich nicht nur ein Symposium beschäftigt. Diese Erfahrungen machen inzwischen auch viele Hoteliers oder Vermieter von Ferienwohnungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei diesem Thema die Meinungen auseinander gehen – über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber gerade jetzt, zur Zeit der Krise auch in der Tourismuswirtschaft, sind neue Ideen gefragt, um im harten Wettbewerb zu bestehen. Viele Gastgeber in Tirol verabschieden sich von der einheitlichen "Lederhosenarchitektur“ in den Alpen und investieren in qualitativ gute, zeitgenössische Architektur. Damit wirken sie anregend auf ihre Gäste und vermitteln ein individuelles Wohngefühl auch im Urlaub. Allerdings muss man dafür meist auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Modern und gemütlich muss übrigens kein Widerspruch sein!

Informationen:
www.platou.at

Die Skihütte Addis Abeba(r) in Galtür

Die Skihütte Addis Abebar oberhalb von Galtür liegt an einer Schwarzen Piste und ist alles andere als das, was man sonst architektonisch von einer Hütte erwartet. Sie selbst bezeichnet sich als „die größte Schuhschachtel der Alpen“. Sie ist außen ganz in weiß gehalten und hebt sich kaum vom Schnee ringsum ab. Von innen bietet sie einen freien Blick auf die Berge und den Skizirkus ringsum. Die Inneneinrichtung ist gemütlich und luftig, mit viel Holz.

Informationen:
www.addis-abebar.at

Das Refugio Laudegg in Ladis

Die mittelalterliche Burg Laudegg in Ladis und das erst vor sechs Wochen eröffnete Refugio Laudegg am Fuß der Burg bilden ein reizvolles Nebeneinander von Alt und Neu. Ein Beispiel für junge Architektur, und das an einem Platz, auf dem im Mittelalter Ritterturniere und Hexenprozesse stattfanden. Das Haus entstand in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz. Die Ferienwohnungen und Hotelzimmer sind würfelartig aneinandergereiht oder übereinander gestapelt, sie bestehen aus heimischen Materialien, große Fenster öffnen den Blick auf die Berge. Frühstücken und Abendessen kann man im benachbarten Restaurant Rauthof. Das ist dann wieder ein ganz traditionelles alpenländisches Haus! Die Zimmerpreise beinhalten Halbpension.

Informationen:
www.rauthof.at

Die Aradira-Appartements in Kappl

Die Aradira-Appartements in Kappl lupe Bildunterschrift: Die Aradira-Appartements in Kappl ]
Auch die drei Ferienwohnungen der Aradira-Appartements bestehen aus einzelnen Kuben. Sie sind zweigeschossig – unten liegen die Schlafräume und das Bad, oben befindet sich ein großer Raum, in dem Küche und Esstische untergebracht sind.

Die einzelnen Würfel wurden stufenförmig in den Hang gebaut. Der Architekt verwendete ebenfalls viel Holz - helles Lärchenholz, dazu andere Naturmaterialien wie Schiefer und Filz. Die großen Panoramafenster holen die Natur quasi ins Haus. Bei den Einheimischen hat dieses Projekt viele Diskussionen ausgelöst. Die Gäste, die wir interviewten, haben sich ihre Ferienwohnung gerade wegen der modernen Architektur ausgesucht.

Informationen:
www.aradira.at

Das Erlebnismuseum Alpinarium in Galtür

Der Lawinenabgang in Galtür vor fast 11 Jahren bleibt unvergessen – er hat viele Menschenleben und Häuser zerstört. Damit sich solche Unglücke nicht wiederholen, hat sich viel getan. So entstand auch eine über 300 Meter lange Lawinenschutzmauer am Ortsrand von Galtür. Einzigartig: Direkt an die Mauer grenzt das Erlebnismuseum Alpinarium. Die moderne Ausstellungsarchitektur ist ungewöhnlich und hat das Leben in den Bergen zum Thema. Natürlich geht es dabei auch um die Lawinengefahr. Eindrucksvoll auch der Blick von der Terrasse auf die Lawinenschutzmauer, die Berge und das Dorf.
Informationen:
www.alpinarium.at

Die neuen Rendlbahn-Stationen in St. Anton

Sie wurden erst am 18.12.2009 eröffnet, und es sind reine Zweckbauten - aber auch die können schön sein: die Tal- und Bergstation der Rendlbahn in St. Anton. Die Talstation der Rendlbahn ist näher ins Ortszentrum von St. Anton gerückt und damit näher an die Galzigbahn (die übrigens auch von spektakulärer neuer Architektur ist). Die Wege für die Skifahrer werden kürzer, Pendelfahrten mit dem Bus fallen weg. Die Talstation ist von der Architektur her nicht spektakulär, sondern eher winzig, aber gerade das ist ihr Vorzug: Das gläserne Gebäude verstellt den Bewohnern ringsum nicht den Blick.

Die Bergstation ist ein Ensemble aus drei Gebäuden: Einer „Beachbar“ (aus Beton und Glas), der Bergstation der Rendlbahn selbst (eine moderne Metallkonstruktion) und einem Restaurant. Letzteres wagt den Spagat zwischen Tradition und Moderne mit viel Holz und Glas. Die Rendlbahn gehört zu den Arlberger Bergbahnen.

Informationen:
www.arlbergerbergbahnen.com

 

Adressen & Links

Galzigbahn in St. Anton
http://www.galzigbahn.at

Naturparkhaus Kaunergrat in Fließ
http://www.kaunergrat.at

Hungerburgbahn in Innsbruck
http://www.nordkette.com/

Pezid-Appartements in Serfaus
http://www.pezid.at

Rifugio (Galtür)
http://www.rifugio-galtuer.at

Skihütte Skilounge Serfaus
http://www.serfaus-fiss-ladis.at/de/winter/berg-restaurants/detail.htm?id=skilounge



 

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 07.02.2010. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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Weitere Informationen

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