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Deutscher Fernsehpreis 2011

Ein grandioser Preisregen für Das Erste  

Johannes Ana (Hans Fromm) Bild vergrößern Bildunterschrift: "Besondere Leistung": Dreileben ]
Die 13. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises, die am 2. Oktober 2011 im Kölner Coloneum stattfand, brachte einen wahren Preisregen für Produktionen, die im Ersten liefen:

In der Kategorie Besondere Leistung wurde neben dem Fernseh-Experiment "Dreileben" (BR, WDR, ARD Degeto) und der ARD-Literatursendung "Druckfrisch" Rolf Seelmann-Eggebert ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seine Verdienste in der Berichterstattung über Königshäuser: Geehrt wurde seine hohe Kompetenz, die sich durch sein Detailwissen gepaart mit unterhaltsamer Darbietung auszeichnet.

Als Bester Fernsehfilm wurde "Homevideo" (NDR, BR, Arte) ausgezeichnet. Der erste deutsche Fernsehfilm, der sich mit dem aktuellen und brisanten Thema "Cyber-Mobbing" auseinandersetzt, wird am 19. Oktober 2011 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Hauptdarsteller Jonas Nay in "Homevideo" wurde mit dem Förderpreis Bester junger Schauspieler geehrt.

Zwei Preise für Weissensee

Szene aus Weissensee (Bild: Julia Terjung) Bild vergrößern Bildunterschrift: Zwei Preise für "Weissensee" ]
Zweifach ausgezeichnet wurde auch die Serie "Weissensee": Die sechsteilige Familiengeschichte, die in der DDR der 80er Jahre spielt, erhielt den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Serie. Jörg Hartmann bekam für seine Rolle des Stasi-Majors Falk Kupfer den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Bester Schauspieler.



Beste Schauspielerin: Nina Kunzendorf
In der Kategorie Beste Schauspielerin wurde Nina Kunzendorf für ihre Rolle in "In aller Stille" (BR) ausgezeichnet. In dem Film von Rainer Kaufmann zum Thema Kindesmisshandlung, der am 3. November 2010 im Ersten gezeigt wurde, spielt sie die engagierte Polizistin Anja Amberger.

Beste Information
Ranga Yogeshwar gewann den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Information als Experte des Ersten bei der Fukushima-Berichterstattung.

"Druckfrisch" ausgezeichnet

Denis Scheck (Bild: ARD/WDR/Herby Sachs) Bild vergrößern Bildunterschrift: Druckfrisch: Intelligent und immer mit einem Schuss Selbstironie ]
Die Macher von "Druckfrisch", Andreas Ammer und Denis Scheck, haben den Deutschen Fernsehpreis 2011 in der Kategorie "Besondere Leistung Information" erhalten.

Intelligent und immer mit einem Schuss Selbstironie spricht Literaturkritiker Denis Scheck mit Autorinnen und Autoren über ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Befürchtungen, ihre Ansichten über Leben und Tod – und natürlich über ihre neuen Bücher.

Beste Unterhaltung: ESC
In der Kategorie Beste Unterhaltung gewann der Eurovision Song Contest 2011, der unter dem Motto "Feel your heart beat" am 14. Mai 2011 im Ersten 13,83 Millionen Zuschauer begeisterte.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreises: "Ich freue mich ungemein über die zahlreichen Preise! Insbesondere bin ich darüber glücklich, dass auch jene Programmvorhaben und Produktionen, die im Vorfeld zur Ausstrahlung im Ersten stark diskutiert wurden, mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt wurden. Die Auszeichnungen sind für mich auch ein wenig Belohnung für unsere Ausdauer, Kompetenz und auch unseren Wagemut. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern von Herzen."