Die Gäste der Sendung vom 21. Januar 2010 | 22:45 Uhr
Zur ersten Gipfeltour im neuen Jahr begrüßt Mathias Richling am Donnerstag, 21. Januar 2010, Frank Lüdecke, Christoph Sieber, Axel Pätz und Robert Griess.
Mathias Richling macht sich im "Satire Gipfe"l wieder seine bissig hintergründigen, satirischen Gedanken zum aktuellen politischen Geschehen in Deutschland. Für Unterstützung in Sachen Scharfzüngigkeit, Unterhaltung und Ironie sorgen auch seine Gäste.
Der Berliner Kabarettist Frank Lüdecke – Stammgast beim "Satire Gipfel", wurde für seine messerscharfen satirischen Analysen mehrfach prämiert u. a. mit dem Hauptpreis des Deutschen Kabarett-Preises 2009. Der "Kabarettist der nächsten Generation", Christoph Sieber, verbindet gekonnt Kabarett und Comedy, Wortakrobatik und Pantomime. "Tastenkabarettist" Axel Pätz ist ein Senkrechtstarter in der Szene. Er beherrscht die Komik mit gelegentlich tiefschwarzen Zügen ebenso rasant wie sein Klavier. Robert Griess steht für politisches Kabarett in moderner Form. Der Satiriker seziert den Alltag der Deutschen und macht vor keinem Thema Halt, ohne dabei die Unterhaltung zu vergessen.
Frank Lüdecke
Frank Lüdecke hat an der Freien Universität Berlin Germanistik und Geschichte studiert. Zur Abiturfeier (1979) gründet er das Amateurkabarett "Phrasenmäher", das es auf insgesamt 5 Kabarett-Programme bringt. Zusätzlich wird Frank Lüdecke ab 1992 einer der Hauptautoren und Mitspieler von Dieter Hallervordens "Spottlight". Lange als Geheimtipp gehandelt, kommt der Durchbruch für die Phrasenmäher 1994. Das Programm "Bilder einer Einstellung" wird in der ARD ausgestrahlt und die Phrasenmäher erhalten sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis als auch den AZ-Stern des Jahres für "das gewichtigste Programm der Kabarett-Saison".
1995 zieht Frank Lüdecke an den Niederrhein, wechselt zum Düsseldorfer
Kom(m)ödchen und wird dort Autor und Mitspieler des satirischen
Theaterstücks "Faire Verlierer". Seine Solokarriere
startet er 1999 mit dem Programm "Verteidigung der Sittsamkeit",
für das er den Kabarettpreis "Salzburger Stier" erhält.
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird Frank Lüdecke
durch die 12-teilige satirische Serie "Zebralla" (2000/2001),
die er für die ARD verfasst und in der er neben Dieter Hallervorden
die Hauptrolle spielt. Mittlerweile arbeitet er an einer Bühnenfassung,
deren Premiere am Berliner Schlossparktheater sein wird. Weitere Soloprogramme
(Nullblicker, Bilanz, Elite für alle) und ein Kabarettstück
für das Düsseldorfer Kom(m)ödchen (Kopfüber) entstehen.
2005 schreibt und inszeniert Frank Lüdecke für die Distel
in Berlin das Kabarett-Stück "Zwischen den Polen" und
wird im darauffolgenden Jahr deren neuer künstlerischer Leiter.
Um sich wieder verstärkt den eigenen Bühnenauftritten widmen
zu können, kündigt er 2008 die Zusammenarbeit mit der Distel
auf. Ab 2004 war Frank Lüdecke Stammgast in der ARD-Sendung "Scheibenwischer".
Auch in dem neuen ARD-Nachfolgeformat "Satire Gipfel" ist
Frank Lüdecke in jeder zweiten Sendung zu Gast. Frank Lüdecke
tourt mit seinem aktuellen Programm "Verwilderung" durch
Deutschland.
Aktuelle Auszeichnungen: Zeck Internetkabarettpreis 2009 (Hauptpreis), Deutscher Kabarettpreis 2009, "Bayerischer Kabarettpreis 2010" (Hauptpreis)
Mehr Infos: www.frank-luedecke.de
Christoph Sieber
Christoph Sieber wurde 1970 im baden-würtembergischen Ballingen
geboren. 1995 absolvierte er seine künstlerische Abschlussprüfung
und wurde 1996 bei einem Kleinkunstbrettl des Mainzer Unterhauses
fürs Kabarett entdeckt.
Er hat in den letzten Jahren zahlreiche Kleinkunstpreise gewonnen
und dabei Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert. Der
studierte Pantomime ist ein großartiger Kabarettist, bei dem
schon in den ersten Minuten deutlich wird, was ihn im bundesweiten
Kabarettkonzert einzigartig und unverwechselbar macht: Aktualität,
Vielseitigkeit und eine Komik, hinter der sich die Abgründe menschlichen
Daseins auftun. Kritik auf höchstem Niveau und Unterhaltung der
intelligenten Art! Ein kabarettistischer Rundumschlag, bei dem rasierklingenscharf
der Zustand unserer Zeit seziert wird. Kabarett mit Bauchkribbeln.
Luftholen können Sie später!
Mehr Infos: www.christoph-sieber.de
Axel Pätz
Ein durch langjährige Ehe und Kindererziehung gestählter
Familienvater schildert mit klaren Worten und viel Musik seine in
den dunklen Schluchten des brutalen Alltags erworbenen Erkenntnisse
auf allen Gebieten des täglichen Lebens. Zwischen Geburtstrauma
und Seniorenresidenz hat Axel Pätz nicht nur gelernt, wie man
die Familie heldenhaft den Klauen eines schwedischen Möbelriesen
entreißt, und dass in weiten Teilen der Bevölkerung immer
noch erschreckend viel Unwissen über die fachgerechte Lagerung
von Leichenteilen herrscht, sondern auch seinen Blick geschärft
für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens.
Mit einem Steilflug startete Axel Pätz im vergangenen Jahr in
die deutsche Kabarett-Szene. Er ist Gewinner des Kabarettpreises "Goldener
Rottweiler" 2009 sowie Gewinner des Kabarettpreises "Rostocker
Koggenzieher" 2009 (Jury- und Publikumspreis).
Außerdem schaffte er es schon in seinem ersten Jahr als Kabarettist in die Hauptrunde beim "Hamburger-Comedy-Pokal", jeweils ins Finale des Niederrheinischen Kabarett-Preises "Das schwarze Schaf", "Euskirchener Kleinkunstpreis" und "Klagenfurter Herkules" und er bekam den 3. Platz beim "Paulaner Solo" und wurde für sein Programm "Die Ganze Wahrheit" mit der "Böblinger Mechthild" ausgezeichnet.
Mehr Infos: www.axelpaetz.de
Robert Griess
Robert Griess tritt bundesweit als Kabarettist in Theatern, Rundfunk und, wenn er gelassen wird, im Fernsehen auf ("Satirefest", "Otti's Schlachthof", "Stratmanns", "Babylon" u. a.). Griess steht für politisches Kabarett in moderner Form. Als einer der wenigen Komiker seiner Generation setzt er auf Inhalte, ohne dabei die Unterhaltung zu vergessen. Er gewann zahlreiche Kleinkunstpreise, so in St. Ingbert, Passau, Reinheim und anderen Städten. Seine Texte wurden/werden auch gespielt vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen, der Leipziger Pfeffermühle, den academixern, Dieter Hallervorden, Thomas Freitag und Anka Zink. Griess ist Mitgründer des rheinländischen Schlachtplatte-Ensembles.
Griess über Griess: "Ich bin nur ein einfacher Diener im Weinberg der Satire!"
Badische Zeitung: "Traubenernte im Weinberg der Satire - ein politisch-kabarettistischer vollmundiger Jahrgang."
FAZ.net: "Bei Robert Griess kriegen sie garantiert andere Kost serviert als im TV. Schwarzhumorig, komisch, politisch unkorrekt bei Griess wird zurückgelacht."
Bonner Rundschau: "Herrlich erfrischend poltert Griess los. Pariert, polemisiert und parodiert. Dass es eine wahre Freude ist. Schonungslos nimmt Griess seine Gegner ins Visier, zielt und trifft."
Kölner Stadt-Anzeiger: "Der Satiriker seziert den Alltag der Deutschen und macht vor keinem Thema Halt."
Dresdner Neuste Nachrichten: "Selten ist der rote Faden eines Kabarett-Programms so spannend."
Mehr Infos: www.robertgriess.de

