Folge 156: No Risk, No Fun
Samstag, 27. Juni 2009, 18.50 Uhr
Die Patienten: Olaf Runtze, Wachschutzmann bei der BVG, möchte unbedingt, dass sein Sohn Bolle bei der BVG eine kaufmännische Lehre beginnt. Was Olaf nicht weiß: Bolle gehört zur "Sprayer-Szene". Eines Nachts werden Bolle und sein Freund Matti bei einer ihrer Aktionen an der U-Bahn entdeckt. Einer der beiden Wachschutzmänner, die ihnen dicht auf den Fersen sind, ist Bolles Vater. Auf der Flucht durch den U-Bahn-Schacht verletzt sich Bolle am Kopf. Trotzdem können er und Matti unerkannt entkommen. Sommerfeld und Katja beobachten zufällig, wie die beiden vermummten Gestalten aus dem U-Bahn-Notausstieg klettern. Als Sommerfeld am nächsten Morgen von Bolles Mutter gerufen wird, weil ihr Sohn sich angeblich bei einem Fahrradunfall am Kopf verletzt hat, wird er misstrauisch, zumal er deutliche Farbspuren an Bolles Hand bemerkt. Bolle, dem Sommerfeld strenge Bettruhe verordnet hat, nutzt die Gelegenheit, um den verhassten Vorstellungstermin, den ihm sein Vater verschafft hat, sausenzulassen. Stattdessen plant er eine neue große Sprayer-Aktion. Matti dagegen wird sich als angehender Jura-Student mehr und mehr der Illegalität ihres Handelns bewusst und wirft Bolle vor, seinem Vater eins auswischen zu wollen.
Familie und Praxis: Nina wird allmählich flügge und würde mit ihren 13 Jahren am liebsten schon in die gerade frei gewordene Mansardenwohnung in Sommerfelds Miethaus ziehen. Aber ihr Vater macht ihr einen Strich durch die Rechnung: Er mietet die Mansarde für sich und Katja. Wohnungsprobleme hat auch Sabine. Ihr Appartement wurde gekündigt und die neue Unterkunft, die sie in Aussicht hatte, bekommt sie nicht. Da bietet ihr Atze spontan an, vorübergehend bei ihm einzuziehen. Beide trauen sich zunächst nicht, Uschi einzuweihen. Doch die reagiert ungewohnt souverän.