Deutscher FernsehKrimipreis für die ARD-Koproduktion "Das Verschwinden"

Hans-Christian Schmid erhält den Sonderpreis für seine Gesamtleistung – Regie, Buch und Produktion

Das Verschwinden
Das Verschwinden | Bild: ARD Degeto/BR/WDR/NDR/23/5 Filmproduktion / Gerald von Foris

ARD Degeto und Bayerischer Rundfunk freuen sich über die Auszeichnung beim Deutschen FernsehKrimi-Festival Wiesbaden. Den Sonderpreis erhält Hans-Christian Schmid für seine Gesamtleistung bei der Serie – Regie, Buch und Produktion. Die vierteilige Mini-Serie "Das Verschwinden" ist eine Koproduktion mit ARD Degeto, BR, NDR, SWR und Mia Film. Produziert wurde die Serie von der 23/5 Filmproduktion.

In der Jury-Begründung heißt es:

»Die Miniserie "Das Verschwinden" besticht durch ihren atmosphärisch dichten Gesamteindruck, der sich in der herausragenden schauspielerischen Qualität des Ensembles ebenso zeigt wie in den präzisen Milieu- und Figurenbeschreibungen des Drehbuches oder der stimmigen Ausstattung. Hans-Christian Schmid hat eine eindrückliche Filmerzählung geschaffen, die als Ganzes ebenso in Erinnerung bleibt wie in vielen Details.«

Die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am 9. März 2018 in Wiesbaden statt. Zehn Filme waren im Wettbewerb.

Die Serie "Das Verschwinden" wurde ab 22. Oktober 2017 im Ersten ausgestrahlt.

Zum Inhalt:

In Forstenau, einer Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze, verschwindet die zwanzigjährige Janine Grabowski (Elisa Schlott). Während vieles darauf hindeutet, dass sie klammheimlich der Provinz den Rücken kehren wollte, ist ihre Mutter Michelle (Julia Jentsch) überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Die Vermisstenanzeige verschwindet allerdings schnell in den Akten der Polizei. Niemand mag an ein Verbrechen glauben, nicht hier. So ist Michelle gezwungen, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Je mehr sie über ihre Tochter und deren Umfeld in Erfahrung bringt, desto stärker stellt sich ihr die Frage, wie sehr ihr eigenes Verhalten in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, ein Netz aus Lügen und Geheimnissen zu spinnen, in dem Janine nicht das einzige Opfer bleibt.

Regie: Hans-Christian Schmid

Drehbuch: Bernd Lange, Hans-Christian Schmid

Darsteller: Julia Jentsch, Johanna Ingelfinger, Saskia Rosendahl, Elisa Schlott, Mehmet Atesçi, Nina Kunzendorf, Sebastian Blomberg, Caroline Ebner, Michael A. Grimm, Teresa Harder, Vedat Erincin, Isabella Bartdorff, Godehard Giese, Stephan Zinner, Martin Feifel, Golo Euler, Judith Engel u. a.

Redaktion: Sascha Schwingel, Claudia Grässel (ARD Degeto), Bettina Ricklefs, Claudia Simionescu (BR), Christian Granderath, Sabine Holtgreve (NDR), Kerstin Freels (SWR)

Produktion: 23/5 Filmproduktion (Produzenten: Britta Knöller und Hans-Christian Schmid) in Koproduktion mit ARD Degeto, BR, NDR, SWR und Mia Film (Ko-Produzenten: Michal Pokorný, Zbynek Pippal)

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