Die Stählerne Zeit

Hauptnavigation
Inhalt

Die Stählerne Zeit

Ein Stahlpuddler bei der Arbeit (Bild: WDR/Resa Asarschahab)

Die Stählerne Zeit

Die Epoche der Industriellen Revolution steht im Mittelpunkt der dreiteiligen Reihe. Sie erzählt das Schicksal von sechs Menschen und lässt ihre Sorgen und Nöte, Ängste und Hoffnungen angesichts des tief greifenden Wandels aufleben.

In der Garnspinnerei von Friedrich Engels, nachgestellte Szene (Bild: WDR/Resa Asarschahab)

Folge 1: Die Not der Weber

Kindheit in Wuppertal Mitte des 19. Jahrhunderts: Der junge Hermann Enters muss seinem Vater tagein, tagaus bei der Bandweberei helfen. Doch gegen die neue Industrieware kann der Heimwirker nicht bestehen. Einer der Fabrikbesitzer ist Friedrich Engels. Er wird, auch mit Hilfe von Kinderarbeit, reich.

Johann Groß und seinen Frau türmen (Bild: WDR/Resa Asarschahab)

Folge 2: Das Reich des Stahlbarons

Kein deutscher Unternehmer des 19. Jahrhunderts ist so umstritten wie der saarländische Stahlbaron Karl Ferdinand Stumm. Er führt sein Werk mit eisernem Regiment. Wer sich ihm widersetzt, wird hart bestraft. Wie der Arbeiter Johann Groß, der es wagt, ohne Stumms Erlaubnis zu heiraten.

Bergarbeiter August Siegels Aufruf zum Streik (Bild: WDR/Resa Asarschahab)

Folge 3: Der Stolz der Arbeiter

Das Ruhrgebiet 1873: Wie Tausende andere kommt auch der junge August Siegel in die boomende Region. Er kämpft sich hoch und wird 1889 Arbeiterführer beim ersten großen Streik im Deutschen Reich. Sein Gegner ist Emil Kirdorf, Manager der Gelsenkirchener Bergbau AG.

Der saarländische Stahlbaron Ferdinand Stumm (Bild: WDR/Resa Asarschahab)

Die Akteure

Sie haben den Wandel erlitten, gestaltet, von ihm profitiert oder sind an ihm verzweifelt: Hermann Enters und Friedrich Engels sen., Johann Groß und Karl Ferdinand Stumm, August Siegel und Emil Kirdorf. Ihre Biografien spiegeln die unterschiedlichen Lebenswelten im Zeitalter der Industriellen Revolution wider.

Der Förderturm der Zeche und Kokerei Zollverein in Essen (Bild: dpa)

Die Schauplätze

Die Industrielle Revolution verwandelte ganze Regionen in bizarre Fabriklandschaften – im Saarland ebenso wie im Ruhrgebiet und an der Wupper. Immer mehr Menschen strömten in die rasch wachsenden Ballungsgebiete mit ihren Fabriken und Wohnsiedlungen.

Nachbau der Adler-Lokomotive (Bild: dpa)

Hintergrund

Mit der Industrialisierung ändert sich das Leben der Menschen im 19. Jahrhundert von Grund auf. Zunächst bestimmen Textilfabrikanten, Stahlbarone und Zechenbesitzer die Regeln. Doch dann beginnen die Arbeiter, für gerechten Lohn und bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

In einem Buch wird gelesen (Bild: photos.com)

Links und Buchtipps

Wir haben Sie neugierig gemacht? Sie möchten mehr erfahren über eine spannende Epoche der deutschen Geschichte? Hier zeigen wir Ihnen, wo Sie im Internet weiter recherchieren können und welche Bücher interessant sind.