20.03.2010

Magarete Steiff
Magarete Steiff

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Ein schwäbisches Portrait

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Familie Steiff (Bild: SWR/Kunst)

Die Familie Steiff v.l.n.re.: Vater, Mutter, Fritz, Margarete, Pauline und Marie. 

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Margarete wird aus dem Zug getragen (Bild: SWR/Berger)

Margarete ist wieder zurück in Giengen. Sie strahlt, weil sie wieder daheim ist, aber trotz der Operation kann sie die Beine nicht wieder bewegen. 

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Margarete verhandelt mit Fritz (Bild: SWR/Bernhard Berger)

Für Kinder ist das Beste gerade gut genug, ist Margaretes Devise. Deshalb wird der neue Bär aus Mohair hergestellt, selbst wenn Fritz das extraweiche Material arg teuer findet. 

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Margarete Steiff
 
Fernsehfilm Deutschland 2005

Die kleine Margarete ist ein aufgewecktes Kind. Aber sie leidet an den Folgen einer Kinderlähmung und kann ihre Beine nicht bewegen. Ihr jüngerer Bruder Fritz unterstützt sie nach Kräften. Er zieht sie im Karren durch den Ort, während sie dafür kämpft, wie andere Kinder in die Schule gehen zu dürfen.

Erwachsen geworden erhält sie die Nachricht, dass Dr. Werner im fernen Wien sie operieren könnte. Doch die lang ersehnte Operation misslingt. Als Margarete nach vielen Monaten wieder in Giengen eintrifft, hat sie sich damit abgefunden, nicht laufen zu können, und sucht mit ihrer ganzen Entschlossenheit nach einer Möglichkeit, doch noch etwas aus ihrem Leben zu machen.

Zu ihrem Glück kommt Julius Tichy, ein Handlungsreisender, den sie auf ihrer Fahrt nach Wien kennen gelernt hat, nach Giengen. Jetzt sieht sie ihre Chance gekommen. Mit der finanziellen Unterstützung von Margaretes Freundin Charlotte wird eine Nähmaschine angeschafft. Margarete verliebt sich in Julius und wagt schließlich zu glauben, dass auch Julius ihre Gefühle erwidert. Während Julius unterwegs ist, um eine zweite Nähmaschine für ihr neu gegründetes Konfektionsgeschäft anzuschaffen, lenkt sich Margarete mit der Herstellung von Filzelefanten ab - Nadelkissen eigentlich, doch beim Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt stellt sich heraus, dass die Elefanten als Kinderspielzeug ein Renner sind.

Nach diesem unerwarteten Erfolg trifft sie eine andere Nachricht umso härter. Denn Julius hat endlich den Mut gefunden, ihr zu sagen, dass er eine andere liebt. Margarete ist am Boden zerstört. Ihr Zorn trifft ihren Bruder Fritz, der sie nicht auf diese Nachricht vorbereitet habe. Margarete bleibt einsam zurück und stürzt sich in die Arbeit. Aus dem Unternehmen wird eine florierende Spielzeugfabrik. Nach Jahren des Stillschweigens ist es Fritz, der mit einem ersten Schritt die Versöhnung einleitet. Gemeinsam entwerfen die Geschwister eine absolute Spielzeugneuheit: einen Bären aus Mohair. Als auf einer Spielwarenmesse ein Amerikaner 3.000 Bären bestellt, kann das kurz vor dem Bankrott stehende Unternehmen in letzter Sekunde gerettet werden.
 
Besetzung
Margarete    Heike Makatsch 
Margarete, 10 Jahre    Annika Luksch 
Fritz    Felix Eitner 
Fritz, 7 Jahre    Niklas Ehrensperger 
Mutter    Suzanne von Borsody 
Vater    Herbert Knaup 
Julius    Hary Prinz 
Dr. Werner    Harald Krassnitzer 
Charlotte    Bernadette Heerwagen 
Pauline    Eva Löbau 
     
Musik:    Hans-Jürgen Buchner (Haindling) 
Kamera:    Xaver Schwarzenberger 
Buch:    Thomas Eifler und Susanne Beck 
Regie:    Xaver Schwarzenberger 
 
 
Freitag, 5. Dezember 2008 um 23.30 Uhr
 

 


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