Das Sudetenland, Ostpreußen und die verlorene Heimat
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Pavel Schnabel, Regisseur und Autor

Der Filmemacher Pavel Schnabel, 1946 in Olomouc (Tschechoslowakei) geboren und im nordböhmischen Liberec (Reichenberg) aufgewachsen, studierte an der Film- und Fernsehakademie in Prag (FAMU). Er verließ die CSSR 1968 nach dem Einmarsch der Warschauer Pakt-Armeen, lebt und arbeitet seitdem als freiberuflicher Regisseur und Kameramann in der Bundesrepublik Deutschland. Pavel Schnabel wurde für seine Filme mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bundesfilmpreis (1986), dem Adolf-Grimme-Preis in Gold (1982) und dem "SpecialMerit" der Academy ofMotion Picture Arts and Sciences, Hollywood (1983).

Filme/Auszeichnungen, eine Auswahl

1977

Hommage à August Sander, 22Min., Dokumentarfilm, Prädikat "besonders wertvoll"; Preis der Mitarbeiter der Kurzfilmtage Oberhausen 1977

1978

mitten in deutschland, 10Min., Kurzspielfilm, Prädikat "wertvoll"; Preis der AG der Filmjournalisten

1979

" ... impositivsten Sinne verrückt" / "Wir ziehen aufs Land, es wird besser.", HR, je 45Min., Dokumentarfilme

1981

Jetzt - nach so viel Jahren, 60 Min., HR, Dokumentarfilm (Co-Autor: Harald Lüders), Prädikat "besonders wertvoll"; "Adolf-Grimme-Preis mit Gold" 1982; "FilmdesMonats" - epd; "Sesterce d'Argent" - Int. Festival Nyon; "Silver Prize"- FilmFestival Chicago 1982; "SpecialMerit" - The Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Hollywood 1983

1982

Auszeichnung der Unterzeichner des Oberhausener - Manifestes 1962 anlässlich der 28. Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen

1985

Die Geige, (Produktion und Kamera) 16 Min., Kurzspielfilm; Prädikat "besonders wertvoll"; Französische Kurzfilmprämie 1986; Bundesfilmpreis 1986: Filmband in Gold

1988

Eine türkische Hochzeit, 15Min., Kurzspielfilm; Prädikat "wertvoll"; "BEST SHORT" Barcelona Film-Festival 1989; "PREMIOPUNTUAL" Festival de Santander 1990

1991

Brüder und Schwestern, 95Min., SWF, Dokumentarfilm; Prädikat "besonders wertvoll"

1994

Der böhmische Knoten, 97Min., HR/Arte, Dokumentarfilm

1994

Lissabon - Hafen der Hoffnung, 70Min., NDR/Arte, Dokumentarfilm; 21. Friedberger Filmtage 1994, 1.Preis

1997

Früher glücklich, heute froh, 90Min., HR/Arte, Dokumentarfilm

1999

Grenzgänger, 98 Min.,HR/Arte, Dokumentarfilm

2000

Bodyguard bei Raffael, 60Min., SWR/Arte (Co-Autor: Andreas Schümchen)

2005

Roberto & Paolo (Kamera und Produktion), 59Min., Dokumentarfilm, Co-Produktion ZDF/Arte, HessenInvest Film, Filmstiftung NW, Motovun FF

Henning Burk, Regisseur und Autor

Geboren 1945 in Braunau am Inn. Kindheit in Bad Nauheim, Jugend im Schwarzwald. Humanistisches Abitur, Schule Birklehof, Hinterzarten. Studium in München und Wien, Hauptfach Theaterwissenschaft. 1973 Dr. phil., Dissertation über das Thema "Psychoanalyse und Theater". Seit 1974 TV-Autor und -Regisseur, zunächst für den WDR, später auch für SWF, NDR, ZDF, BR, 3sat. Seit 1989 fester freier Mitarbeiter beim HR. Neben zahlreichen Beiträgen für Magazinsendungen wie "ttt", "Hauptsache Kultur", "horizonte" (HR) und "kulturzeit" (3sat) über 100 Features zu kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen.

Filme, eine Auswahl

1978

Die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie - 100 Jahre Sozialistengesetz, 45Min.,WDR (Co-Autoren: Detlev Puls, Cora Stephan)

1986

Zwischen Kunst und Wahn - Prinzhorn und die Bildnerei der Geisteskranken, 45Min., ARD (SWF/HR/ORF)

1988

Der Anschluss - ein österreichisches Trauma, 45Min.,WDR/ ARD, Dokumentation

1988

Platon, 60Min., HR, Filmessay

1992

Denkbilder - Eine Stunde mit Walter Benjamin, 53Min., Arte/HR

1996

Philosophie des Geldes - Das Hauptwerk Georg Simmels, 45 Min., HR

1997

Blutopfer - Der Erste Weltkrieg im Gedächtnis Europas, 60 Min., Arte/BR

1999

Valmy, Verdun - Goethe auf dem Schlachtfeld, 45Min, Arte/HR

2000

Das Leuchten des Augenblicks - Mit William Turner entlang der Seine, 30Min, Arte/HR

2002

Der große Raub - Wie in Hessen die Juden ausgeplündert wurden, 45Min., HR

2003

Der Tag an dem die Bücher brannten, 45Min., HR

2003

Der Traum des Martin Luther King jr., 30 Min., ARD

2004

Maler von Gottes Gnaden - Der Romantiker Carl Blechen, 30 Min., Arte

2005

Der Tag an dem ich zum Todesraser wurde - Die Geschichte eines Testfahrers, 45Min. HR/ARD (Co-Autor: Samuel Schirmbeck)

2006

Die Reiselust des Dr. Freud, 52Min., HR/Arte 2007 RFID - Die smarte Revolution: ein Chip verändert die Welt, 52Min., HR/Arte, Beherzte Bürger - Die Zukunft unserer Zivilgesellschaft, 30Min., 3sat

Florian Huber, Autor

Florian Huber, Dr. phil., geboren 1967 in Nürnberg, studierte Geschichte und Volkswirtschaft in Freiburg, Köln und Orlando/USA. Von 1998 bis 2006 arbeitete er als Redakteur und Regisseur beim NDR Fernsehen. Er ist Autor zahlreicher Dokumentarfilme wie "Der Bombenkrieg" (ARD 2004) und "Wenn Tote stören. Vom Sterben an der Mauer" (ARD 2007).

Filmographie (Buch und Regie), eine Auswahl

2004

Der Bombenkrieg - Teil 2: Gegenschlag, 45Min., ARD

2004

Der Bombenkrieg - Teil 3: Untergang, 45 Min., ARD

2005

Blitz - Bombing and Total War, 102 Min., Channel4/UK, NHK/Japan

2006

Gerd Bucerius - Der Herr der "Zeit", 60 Min., ARD

2006

Connemara - Irlands rauer Westen, 45 Min., NDR

2007

Wenn Tote stören - Vom Sterben an der Mauer, 45 Min, ARD

2007

Wo ist meine Familie? - Die Vermissten des Zweiten Weltkriegs, 45Min., ARD

2008

mare tv: Dalmatiens Küste, 45Min., NDR