Olga Sippl
Als Arbeiterkindwuchs sie in großer Armut auf. Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 flohen viele Emigranten in die Tschechoslowakei. In einer Karlsbader Druckerei half sie, den sozialdemokratischen "Vorwärts" zu drucken, der über die wahren Zustände in Deutschland berichtete und bei Nacht und Nebel über die deutsche Grenze geschmuggelt werden konnte.
Als Mitglied der sozialdemokratischen Partei stand sie immer zum tschechoslowakischen Staat und unterstützte zahlreiche illegale Antifa-Aktionenwährend der Hitler-Diktatur.
Olga Sippl lebt heute in München.
"Diese Aufklärungsschriften wurden auf Zigarettenpapier gedruckt und teilweise eingerollt oder als Romanheftchen, mit Titeln wie 'Die Kunst des Selbstrasierens' getarnt. Da waren Berichte von KZlern über das Dritte Reich. Stoßweise haben wir sie in Rucksäcken an die Grenze gebracht."

