Pegah Ferydoni als Yagmur
Zur Person:
Pegah Ferydoni wurde 1983 als Tochter einer persischen Musikerfamilie in Teheran geboren. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in Berlin. Bereits als 17-Jährige zeigte sie ihr schauspielerisches Talent in dem Film "Skifahren unter Wasser" von Philipp Stary. Mit ihrer ersten Kinohauptrolle in "Folge der Feder" von Nuray Sahin erzielte Pegah einen großen Erfolg. 2006 war Pegah Ferydoni neben "Türkisch für Anfänger" in Uwe Jansons "Peer Gynt"-Verfilmung zu sehen. Im gleichen Jahr war sie auch für das Theater tätig, in der Inszenierung von Feridun Zaimoglus "Schwarze Jungfrauen" am Theater Hebbel am Ufer, Berlin. 2007 stand sie für "Der Kriminalist: Abwärts" sowie für "SOKO Köln – Die türkische Braut" vor der Kamera. Ende diesen Jahres wird sie in dem ARD-Weihnachtsfilm "Wenn wir uns begegnen" und in "Sklaven und Herren" zu sehen sein. Momentan steht sie für "Tatort – Der Baum der Erlösung" (Regie: Harald Sicheritz) vor der Kamera und im Herbst beginnen die Dreharbeiten für den Kinofilm "Ayla" (Regie: Su Turhan), in dem sie die Titelrolle übernehmen wird. Abgedreht ist überdies der Kurzfilm "Blue" (Regie: Daniel Wild).
Zur Rolle:
Die gläubige und fleißige Yagmur orientiert sich mit aller Kraft an den Regeln des Korans. Doch ihre Konsequenz lässt nach, und ganz neue Fragen müssen beantwortet werden. Sind alle deutschen Mädchen tatsächlich verdorben? Und ist es wirklich ratsam, Jungs erst nach der Trauung anzufassen? Yagmur versucht tapfer, ihren Prinzipien gerecht zu werden. Doch sind es noch ihre Prinzipien? Was macht frau mit den menschlichen Bedürfnissen, die sich einfach nicht ignorieren lassen? Wenn zum Beispiel Flugzeuge im Bauch brummen und der Turbinenlärm in der Magengegend so langsam unerträglich wird ...