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Ein offener Käfig

Robert und Lisa sind schon einige Zeit zusammen und wollen bald heiraten. Der Gedanke an ein gemeinsames Baby macht die beiden überglücklich. Doch schon bald werden ihre Pläne durchkreuzt.

Robert und Lisa sind schon einige Zeit zusammen und wollen bald heiraten. Der Gedanke an ein gemeinsames Baby macht die beiden überglücklich. Doch schon bald werden ihre Pläne durchkreuzt.

15 Jahre lang hat Robert seinen Bruder Georg – einen verurteilter Sexualstraftäter – nicht mehr gesehen und auch nicht sehen wollen. Nun plötzlich soll er ihn bei sich aufnehmen, weil Georg seine Haftstrafe verbüßt hat.

Können Lisa und Robert im Ort auf Verständnis für ihre Lage und den haftentlassenen Bruder hoffen?

Das unverhoffte Eintreffen von Roberts Bruder Georg ist eine Belastung für das Paar Lisa und Robert.

Robert und Lisa haben sich beim Feuerwehrfest der versammelten Ortsgemeinde gestellt. Scheinbar ist alles wieder im alten Gleis. Doch Robert hat Zweifel ...

... und er sollte Recht behalten: Die Einwohner des Kleinstädtchens positionieren sich.

Georg Dühring ist klar, dass die Bürger des Ortes ihn als Monster ansehen, vor dem sie Angst haben müssen.

Ortspolizist Adam hat die Protestversammlung vor Roberts Haus aufgelöst. Aber er macht Robert auch klar, dass er nur darauf wartet, dass sein Bruder etwas Illegales tut.

Kann man Georg trauen? Lisa fällt es schwer, ihre Befürchtungen zu unterdrücken.

Katja Heinrich macht sich Sorgen um ihre Tochter Sophie. Doch die sieht ganz und gar nicht ein, warum sie im Haus bleiben und den Kontakt zu ihrer Freundin abbrechen soll, nur weil ein Ex-Sträfling im Ort aufgetaucht ist.

Katja Heinrich hat schreckliches durchgemacht.

Bei der Gemeinderatssitung hat Katja Heinrich eine beeindruckende Rede im Namen aller Opfer von Vergewaltigungen gehalten. Ihr Mann Micha versucht sie zu trösten – und mit der Erkenntnis fertig zu werden, dass seine Frau offensichtlich aus eigener Erfahrung sprach.

Bei der Gemeinderatssitzung mitzubekommen, dass seine Frau Katja eine Vergewaltigung erleiden musste, hat Micha Heinrichs Panik nur noch verstärkt.

Georg hat auf einem Kneipenbesuch bestanden, er will sich nicht immer nur verstecken. Dabei kommt es zum ersten offenen Gespräch zwischen den Brüdern Georg und Robert.