Filmdebüt beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)

»Fernsehen und Film brauchen Nachwuchs mit Profil: Regisseure mit eigener, unverwechselbarer Handschrift, Produzenten mit dem Mut für Neues. Die Beteiligung des Fernsehens an Debütfilmen setzt hier an, kann einen Freiraum für individuellen Ausdruck bieten, frei auch von einseitiger Orientierung an Markt und Quote und doch die Chance geben auf das ganz große Publikum.

Im Laufe der Jahre haben wir anhand dieser Philosophie Filme wie "Ping Pong" von Matthias Luthardt unterstützt, oder auch Regisseure, wie Carsten Fiebeler oder Franziska Meletzky bei Ihren ersten filmischen Schritten begleitet. Diesen Weg wollen wir auch in den kommenden Jahren weiterverfolgen.

Filmemacher, die in der Region verwurzelt sind, Projekte, die lokal produziert werden und regionale, außergewöhnliche Geschichten werden für unsere Nachwuchsförderung gesucht. Dabei können sich die Geschichten frei von jeglicher Genreorientierung entwickeln. Ob Thriller, Historienfilm oder das klassische Drama – egal. Eine außergewöhnliche Idee, eine mutige visuelle Umsetzung, ein emotionaler Film findet hier im Hause immer ein offenes Ohr.«

Meike Götz, Redaktion Debütfilm im MDR

Information

Die Nachwuchsförderung des MDR konzentriert sich auf die Koproduktion von ein bis zwei Debütfilmen im Jahr, wobei der Sender als federführender, oder als minoritär beteiligter Koproduzent auftritt. Projektvorschläge für den ersten oder zweiten Langfilm (90 min) eines Regisseurs können als Exposé, Treatment oder Drehbuch eingereicht werden. Gerne können zusätzliche Informationen wie erste Filmarbeiten des Regisseurs, Informationen zur Produktionsfirma, etc. beigelegt werden.