Das Erste: Fulminanter Start ins neue Jahr

Januar 2016 ist der Monat der Film-Highlights im Ersten

Zur besten Sendezeit bringt Das Erste im Januar Spielfilme und Serien der Sonderklasse: vom Thriller bis zur Komödie, von gesellschaftsrelevanten Themen bis zu historischen Stoffen.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes deutsches Fernsehen:

»Hochklassige Filme. Spannende Filme. Kluge Filme. Das Erste zeigt im Januar, dass es die Nummer eins nicht nur bei der Information ist, sondern auch im fiktionalen Programm die Spitzenposition einnimmt. Das bedeutet für uns, Qualitätsmarktführer zu sein mit den stärksten Produktionen, die das deutsche Fernsehen augenblicklich zu bieten hat, besetzt mit erstklassigen Schauspielern, inszeniert von namhaften Regisseuren. Besser, das heißt: öffentlich-rechtlicher, geht es nicht!«

"Tatort"-Doppelfolge "Der große Schmerz" und "Fegefeuer" mit Til Schweiger (NDR/ARD Degeto)

Freitag, 1. und Sonntag, 3. Januar 2016, 20:15 Uhr

Tschiller und Revenbrook
Nick Tschiller

Die Kommissare Nick Tschiller (Til Schweiger) und Yalcin Gümer (Fahri Yardim) setzen in der Doppelfolge "Der große Schmerz/Fegefeuer" des Hamburger "Tatorts" ihren Kampf gegen Firat Astan, Chef eines kriminellen Kiez-Clans, fort. Astan hat ein Kopfgeld auf Nick ausgesetzt und versucht, seine Familie zu zerstören. Niem and ahnt , dass der Clan-Chef die russische Auftragskillerin Leyla (Helene Fischer) auf Tschiller angesetzt hat. Sie nimmt dessen Frau und Tochter als Geiseln. Vom 6. Februar an ist der Kino-"Tatort" mit Til Schweiger als Koproduktion auf großer Leinwand zu sehen: mit dem dritten Teil, dem Showdown in Istanbul, Moskau und Hamburg.

Das Programm (ARD Degeto)

Am Montag, 4. Januar 2016, 20:15 Uhr

LKA-Ermittlerin Ursula Thern (Nina Kunzendorf, li.) betreut mit ihren Kollegen Mario Kreutzer (Carlo Ljubek, 2. v. re.) und Nadja Lenz (Alwara Höfels, re.) im Zeugenschutzprogramm eine Bankerfamilie (hinten von links nach rechts.): Vater Simon Dreher (Benjamin Sadler), Mutter Rieke (Stephanie Japp), Tochter Lona (Paula Kalenberg) und Sohn Anton (Daan Lennard Liebrenz).
LKA-Ermittlerin Ursula Thern betreut mit ihren Kollegen Mario Kreutzer und Nadja Lenz

Der Thriller, inszeniert von Till Endemann nach einem Drehbuch von Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt, handelt von einer bürgerlichen Familie, die sich unter ein Zeugenschutzprogramm begeben muss und über Nacht zu einem kompletten Neuanfang gezwungen wird. Im Zentrum stehen eine unnahbare Ermittlerin (Nina Kunzendorf) und ein undurchsichtiger Kronzeuge, der Banker und Familienvater Simon Dreher (Benjamin Sadler), der in Geldwäschegeschäfte verwickelt ist. Wie zwei Pokerspieler belauern die beiden sich gegenseitig und lassen sich nicht in die Karten schauen.

180 Minuten Hochspannung, in denen man rätselt, wem man vertrauen kann, und ob Personenschützer ihre Schutzbefohlenen wirklich schützen können.

Der gute Göring (NDR/BR)

Am Sonntag, 10. Januar 2016, 21:45 Uhr

Zwei Brüder. Den einen kennt jeder – er war Reichsfeldmarschall und die Nummer zwei nach Adolf Hitler: Hermann Göring. Der andere ist vergessen – zu Unrecht, denn er hat im Dritten Reich zahlreiche Menschenleben gerettet: Albert Göring. Im filmischen Teil des von Kai Christiansen inszenierten Dokumentarspiels begegnen sich Hermann und Albert Göring (Francis Fulton-Smith und Barnaby Metschurat) in fünf historisch belegten Szenen. Geschichte, aufwühlend erzählt, lehrreich und eindrucksvoll.

Die Stadt und die Macht (ARD/NDR/ARD Degeto)

Von Dienstag bis Donnerstag, 12. bis 14. Januar 2016, 20:15 Uhr und 21:00 Uhr

Im Kampf um den härtesten Job der Stadt ist Susanne Kröhmer bereit, ihr privates Glück aufs Spiel zu setzen.
Im Kampf um den härtesten Job der Stadt ist Susanne Kröhmer bereit, ihr privates Glück aufs Spiel zu setzen.

Friedemann Fromm hat die sechsteilige Miniserie in Szene gesetzt: emotionales Familiendrama, spannender Politthriller und aktuelles Sittenbild der deutschen Hauptstadt. Im Mittelpunkt der Handlung steht die engagierte Rechtsanwältin Susanne Kröhmer (Anna Loos), die die Chance erhält, Bürgermeisterkandidatin von Berlin zu werden. Susanne macht sich bereit, für Ihre Überzeugungen und Ideen und gegen die Mächtigen der Stadt anzutreten – und zahlt dafür einen hohen Preis.

Operation Zucker. Jagdgesellschaft (BR/ARD Degeto)

Themenabend am Mittwoch, 20. Januar 2016, 20:15 Uhr mit anschließender Diskussionsrunde bei "Maischberger"

Es passiert jeden Tag. Überall in Deutschland. Der Missbrauch von Kindern ist eins der schrecklichsten Verbrechen, weil es junge Menschen zerstört und lebenslang zeichnet. Und es ist ein lukratives Geschäft: UNICEF schätzt, dass weltweit mit Kinderhandel und Kinderprostitution bei stetig steigender Nachfrage mehr Geld verdient wird als mit Waffen. Der von Sherry Horman inszenierte Film beruht auf sorgfältig recherchierten Tatsachen und zeigt eine perfide Organisation, die hinter bürgerlicher Fassade ihren Mitgliedern Kinder "zur Verfügung" stellt. Die LKA-Kommissarin Karin W egemann (Nadja Uhl) setzt ihr Leben daran, das Netzwerk dieser perversen "Jagdgesellschaft" aufzudecken und zu zerschlagen.

Hubert und Staller: Unter Wölfen (ARD Degeto/MDR/BR)

Am Donnerstag, 21. Januar 2016, 20:15 Uhr

Unverhoffte Ehre für das Wolfratshauser Polizeirevier: Anlässlich der höchsten Aufklärungsquote in ganz Bayern werden Hubert und Staller (Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau) mit dem gesamten Team von dem Münchner Polizeipräsident höchstpersönlich in die Landeshauptstadt eingeladen. Doch anstatt sich einfach mal feiern zu lassen, müssen Hubert und Staller gleich richtig ran, um einen Drogensumpf auszutrocknen, der bis ins Polizeipräsidium reicht.

Ab 20. Januar, immer mittwochs um 18:50 Uhr gehen "Hubert und Staller" mit 16 neuen Fällen bereits in die fünfte Staffel der beliebten Vorabendkrimiserie vor weiß-blauer Alpenkulisse.

Der General (AT) (SWR/SR)

Mittwoch, 27. Januar 2016, 20:15 Uhr

Fritz Bauer initiierte die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass sich die deutsche Nachkriegsgesellschaft mit dem Thema Holocaust auseinandersetzte, dass sie hinsehen und Verantwortung übernehmen musste. In der jungen Bundesrepublik, die Ende der 50er Jahre in Politik und Justiz immer noch von nur oberflächlich geläuterten Nazi-Seilschaften durchsetzt ist, führt der hessische Generalbundesanwalt Fritz Bauer, eindringlich gespielt von Ulrich Noethen, einen einsamen Kampf gegen die Vertuschung nationalsozialistischer Verbrechen und die Schlussstrich-Haltung der Regierung Adenauer.