Bjarne Mädel im Kurzinterview

Bjarne Mädel in "Wellness für Paare".
Bjarne Mädel in "Wellness für Paare".

Warum haben Sie sich an dem Film-Experiment "Wellness für Paare" beteiligt?

Ich fand die Idee von Jan genial. Inhaltlich und auch formell. Ein Experiment birgt in sich ja immer auch die Möglichkeit zu scheitern, auch das hat mich gereizt. Und außerdem: Anneke Kim Sarnau spielt meine Frau ... Hallo!?! Die wollte ich endlich mal aus nächster Nähe bewundern! Außerdem habe ich gehofft, dass es ein kribbelndes Fest wird, mit so vielen meiner Lieblingskollegen auf einem Haufen zu arbeiten. Ein weiterer Grund war Jan Georg Schütte, den ich als Regisseur, als Schauspieler, als Künstler und ... ja ... sogar als Mensch … sehr schätze. Und der eigentliche Grund: Ich hoffte auf Bettszenen mit Anneke.

Und – sind alle Ihre Erwartungen erfüllt worden?

Es hat sich alles erfüllt, und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Es waren ja zwei kribbelnde Haufen in diesem Hotel. Also das Ensemble und dann noch der als eigener Haufen zu betrachtende Kollege Brambach.

Vorher gar keine Bedenken gehabt, ganz ohne Drehbuch zu drehen?

Wir hatten etwas Angst davor, Szenen zu "verquatschen". Bedenken hatte ich ansonsten nicht, spart ja einfach auch das lästige Textlernen.

Waren die Herausforderungen für Sie also gar nicht größer als bei "normalen" Produktionen?

Die Herausforderung bestand meiner Meinung nach hauptsächlich für die Menschen hinter der Kamera. Um 21 Kameramänner- und 11 Tonmänner zeitgleich und teilweise überlappend arbeiten zu lassen, war ein enormer Aufwand nötig. Das Spielen war nur dann eine Herausforderung, wenn man anderen Paaren ins Bild gerannt ist. Das Spielen selber war für mich ein Fest, weil man über Stunden in seiner Figur bleiben konnte. Mich hat überrascht, wie tief man in den Strudel einer fiktiven Beziehung geraten kann, die man sich ja eigentlich in dem Moment, in dem man sie spielt, erst zusammen ausdenkt.

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