Die Darsteller

Tijan Marei spielt Ella

Babybauch statt Party-Time: Ella (Tijan Marei) ist schwanger.
Babybauch statt Party-Time: Ella ist schwanger.

Ella ist eine sehr gute Basketballspielerin und erhält deshalb die Chance, in die USA zu gehen. Doch es kommt anders: Die 16-Jährige ist schwanger – Folge eines unbedeutenden Urlaubs- flirts. Selbst noch fast ein Kind, ist Ella mit der neuen Situation überfordert. Sie reagiert störrisch und aufmüpfig auf Romans Hilfsangebote, ist aber im Grunde ihres Herzens ein sensibles Mädchen, das seine Mutter vermisst. Eigentlich sehnt sie sich nach einer Familie, fühlt sich aber verloren und an den Rand gedrängt von der neuen Frau an der Seite ihres Vaters, den Ella nicht teilen möchte. Großen Halt findet sie in der Beziehung zu ihrem Großvater. Auch der vermeintliche Briefwechsel mit ihrer Mutter bedeutet ihr viel – bis eines Tages die Wahrheit ans Licht kommt.

Statement zum Film:

»Wir haben gelacht, geweint, ich habe auf einmal nur noch Schwangere gesehen und zwei Monate lang von Babys geträumt. Jeder von uns hat viel Herz in den Film gegeben. David Dietl ist es gelungen, eine sehr intime, vertraute Stimmung am Set zu erschaffen. Benno Fürmann hat sich wirklich wie mein Ersatzdaddy angefühlt, und aus Ivo Kortlang und mir wurden echte Freunde. Schauspielerisch habe ich viel von meinen Kollegen mitnehmen können und bin sehr inspiriert worden, immer mehr und mehr zu lernen, auszuprobieren und auch mal riskante Entscheidungen zu treffen.«

Die Schwangerschaft von Ella (Tijan Marei) sorgt für Spannungen in der Patchwork-Familie. Roman (Benno Fürmann, li.), seine Freundin Ariane (Katharina Schüttler), Ellas Tante Susanne (Milena Dreißig, 2. v. re.) und ihr Mann Thomas (Jürg Plüss)
Die Schwangerschaft von Ella sorgt für Spannungen in der Patchwork-Familie. Roman, seine Freundin Ariane, Ellas Tante Susanne und ihr Mann Thomas.

Benno Fürmann spielt Roman

Roman ist Fahrradhändler und baut leidenschaftlich gerne selbstkonstruierte Fahrräder. Als alleinerziehender Vater der selbstbewussten Ella hat er es nicht immer ganz leicht. Erst recht nicht, da er versucht, mit seiner neuen Freundin Ariane ein Kind zu zeugen, was einfach nicht klappen will. Roman ist zerrissen zwischen "seinen" beiden Frauen, die er abgöttisch liebt. Ariane zuliebe macht er sogar heimlich den Führerschein. Charmant und hilfsbereit wie er ist, will er alles richtig machen und macht dabei doch vieles falsch. So auch in seinem Verhältnis zu seinem Vater, von dem er sich wünscht, anerkannt zu werden.

Statement zum Film:

»David Dietls Liebe zu den Schauspielern und den Figuren hat ein kreatives Umfeld geschaffen, in dem es eine sehr spannende und tolle Reise war, einen Mann zu spielen, der zwischen zwei Frauen steht: seiner Tochter, die schwanger ist, und seiner Freundin, die gerne ein Kind möchte und unbedingt schwanger werden will.«

Katharina Schüttler spielt Ariane

Die erfolgreiche Zahnärztin ist auf der einen Seite durchsetzungsfähig und stark, auf der anderen empfindlich. Von Anfang an kämpft sie um ihren Platz in Bennos und Ellas Leben und damit um den Platz in dieser Familie. Gleichzeitig wünscht sich die 38-Jährige nichts sehnlicher als ein eigenes Kind und tut dafür alles. Sie lebt sehr diszipliniert, selten ist sie entspannt. Durch Ellas Schwangerschaft spitzt sich die Situation weiter zu: Ariane fühlt sich immer mehr wie das fünfte Rad am Wagen und entscheidet sich gegen die Beziehung mit Roman. Erstmal.

Statement zum Film:

»‘Ellas Baby‘ war in vielerlei Hinsicht eine wunderschöne Arbeit für mich. Selten habe ich ein Drehbuch gelesen, das mich derart zum Lachen und am Ende zum Weinen gebracht hat. Es ist ungewöhnlich leicht und komisch geschrieben, und wie selten habe ich sogar kleinste Regieanweisungen im Text beachtet, da es insgesamt so auf den Punkt genau formuliert war, dass es eine Freude war, jeden Impuls der Drehbuchautorin zu nutzen und ihren zum Teil sehr lustigen Ideen zu folgen. Zudem verbindet mich mit Regisseur David Dietl eine Freundschaft, und ich hatte große Lust, ihn bei der Arbeit kennenzulernen – auch wenn ich anfangs ein wenig unsicher war, wie es sein würde, mit einem guten Freund einen Film zu drehen. Diese Unsicherheit hatte sich allerdings schon beim Casting in Luft aufgelöst.

Die Figur der Ariane hat mich sehr berührt. Schon beim ersten Lesen hatte ich das Gefühl, dass in ihr ein für eine Frauenrolle ungewöhnlich großes komisches Potential liegt. Sie mag zunächst anstrengend und in ihrem unbe- dingten Kinderwunsch zum Teil nahe am Wahnsinn erscheinen, aber ihre Sehnsucht ist so real und stark und immer in ihrem Charakter begründet, dass es eine echte Freude war, sie zu verkörpern und sich zum Teil weiter hinauszuwagen, als ich es bei anderen Figuren bislang getan habe. Ihr Wunsch und ihre Angst, kein Kind zu bekommen, sind so groß, dass sie für vieles um sie herum blind ist, aber sie hat ein wirklich gutes Herz. Sie versucht, alles in ihrem Leben richtig zu machen, aber das ist natürlich nicht möglich.«

Peter Franke spielt Großvater Karl

Opa Karl (Peter Franke) ist für Ella (Tijan Marei) der beste Zuhörer.
Opa Karl ist für Ella der beste Zuhörer.

Ellas Großvater ist ein Mann der alten Schule: geradlinig, rechtschaffen und pflichtbewusst. Er hält sich meist im Hintergrund, beobachtet und sieht viel. Selten sagt er, was er denkt, aber wenn, dann sitzt es. Nach dem Tod seiner Frau widmet er sich mit großer Hingabe den Blumen und Büschen in seinen Gewächshäusern. Gegenüber seiner Umwelt, insbesondere seinem Sohn und seiner Tochter, gegenüber verhält er sich oft schroff und starrsinnig. Allein Ella, seine Enkelin, erweicht sein Herz: Sie liebt er über alles!

Ivo Kortlang spielt Matti

Etwas Party geht auch mit Babybauch: Ella (Tijan Marei) und Matti (Ivo Kortlang) springen bei einer Feier mit ihren Schulfreunden in den Pool.
Etwas Party geht auch mit Babybauch: Ella und Matti springen bei einer Feier mit ihren Schulfreunden in den Pool.

Matti, Klassenkamerad von Ella, wohnt im gleichen Haus. Er ist ein netter Junge, aber alles andere als cool, weshalb er von seinen Mitschülern gemobbt wird. Matti ist eben eine sehr eigene Persönlichkeit, etwas planlos und zerstreut, und modisch auch nicht gerade auf der Höhe der Zeit. Im Keller baut er heimlich Hanf an, das er an andere Jugendliche verkauft, aber auch ganz gerne selbst konsumiert. Erfahrungen mit Mädchen fehlen ihm. Als ausgerechnet die hübsche Ella sich im zuwendet, taut der Teenager zusehends auf.

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