Gespräch mit Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer

Walter (Harald Krassnitzer), Eva (Ann-Kathrin Kramer)
Walter und Eva

Frau Kramer, macht es bei der Arbeit einen Unterschied, ob der Film-Ehemann von einem Schauspielkollegen oder vom eigenen Mann gespielt wird?

Ann-Kathrin Kramer: In erster Linie macht es einen Unterschied, ob es ein guter oder weniger guter Schauspieler ist, und da habe ich mit meinem Mann natürlich großes Glück. Schließlich bin ich sein größter Fan. Unabhängig davon ist bei gemeinsamen Dreharbeiten der Aspekt der großen Vertrautheit nicht zu unterschätzen. Wir kennen uns lange und gut, das ermöglicht im Zusammenspiel schnell eine große Freiheit. Ein Vorteil bei dem straffen Zeitplan, dem man beim Drehen oft unterliegt.

Herr Krassnitzer, es ist nicht das erste Mal, dass Sie zusammen mit Ihrer Frau ein Ehepaar spielen. Wie grenzen Sie sich als reales Paar vom fiktiven Paar ab?

Harald Krassnitzer: Das ist eigentlich ganz einfach. Wir nehmen unseren Beruf ernst. Bei gemeinsamen Dreharbeiten haben wir getrennte Zimmer, weil wir beide unterschiedliche Tagesrhythmen haben und jeder Schauspieler seine Zeit braucht, um sich vorzubereiten. Die Wochenenden oder drehfreie Tage gehören uns und Drehtage den Rollen.

Sie haben die gesamte Drehzeit zusammen in Rom verbracht – welches sind Ihre schönsten Erinnerungen an diese Zeit?

Ann-Kathrin Kramer: Am allerschönsten fand ich unser zielloses Streunen durch die Stadt. An freien Tagen sind wir oft stundenlang herumgelaufen, haben uns treiben lassen, die Stadt inhaliert, sind irgendwo eingekehrt und haben selbst in der letzten Kaschemme noch die leckerste Pasta bekommen. Rom und wir beide – das ist eine große Liebe geworden!

Harald Krassnitzer: Abgesehen von den atemberaubenden Plätzen, Palästen, Kirchen und altertümlichen Bauten, die wir in Rom an jeder Ecke entdecken konnten, unzählig viele neue Freunde, die uns mit einer unglaublichen Gastfreundschaft aufgenommen haben.

Haben Sie Lieblingsplätze für sich in Rom entdeckt?

Ann-Kathrin Kramer: Den Protestantischen Friedhof im Viertel Testaccio und seinen angrenzenden Park mit der Cestius-Pyramide. Und natürlich das tolle Restaurant in der Via Silla.

Harald Krassnitzer: Eine Eisdiele oder besser gesagt, die einzig wahre, sensationellste Eisdiele der Welt, eine neue Stammkneipe, und einen Bioladen, der so groß ist, dass man sich verlaufen kann.

0 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird sobald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.