Die Darsteller

Annette Frier als Annette Kramer

Annette (Annette Frier) möchte, dass Sohn Jeremy (David Nolden) endlich flügge wird.
 | Bild: ARD Degeto / Frank Dicks

Als Hotelchefin hat sich Annette Kramer gegen ihre dominante Mutter durchgesetzt und führt nun das Hotel erfolgreich in Eigenregie. Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sich für keine Aufgabe zu schade, ist die sympathische Geschäftsfrau die Seele des Familienbetriebs. Doch Ingolfs Kinderwunsch sowie unliebsame Gäste bringen ihr straff organisiertes Leben aus der Spur.

Christoph Maria Herbst als Ingolf Muthesius

Annette Kramer (Annette Frier) und ihr Mann Ingolf Muthesius (Christoph Maria Herbst)
 | Bild: ARD Degeto / Kai Schulz

Zurückhaltend in seiner Art und glücklich an Annettes Seite ist Ingolf in dem quirligen Hotelbetrieb gut angekommen. Seine psychotherapeutische Praxis ist sein Rückzugsort, hier weiß er, seinen Patienten feinfühlig zu helfen. Nur sein Sehnen nach Nachwuchs, nach eigener Verantwortung für ein Kind, nimmt Ingolf die Ruhe. Als unerwartet eine Ex-Freundin im Hotel Heidelberg einzieht und ihn bedrängt, steht er der Situation überfordert gegenüber und verschweigt Annette die Wahrheit.

Hannelore Hoger als Hermine Kramer

Hannelore Hoger spielt Hermine Kramer
 | Bild: ARD Degeto / Kai Schulz

Nur zögerlich hat Hermine die Verantwortung für das Hotel an Tochter Annette abgegeben. Inzwischen weiß sie aber, die Freiheiten an der Seite ihres frisch angetrauten Ehemanns Richard zu schätzen und genießt es, mit ihm die Welt zu bereisen. Per Skype spart sie weiterhin nicht mit Ratschlägen, hat aber ein offenes Ohr, als Annette eine ehrliche Meinung sucht. Zurück in Deutschland nimmt sie per Fernrohr am Hotelleben teil.

Kathrin Ackermann als Tante Ingrid

Stefan (Stephan Grossmann) und Floriane (Nele Kiper) gehen auf Schmusekurs mit Tante Ingrid (Kathrin Ackermann, re.).
 | Bild: ARD Degeto / Frank Dicks

Als Schwägerin von Hermine hatte Tante Ingrid zeitlebens keine große Nähe zum Hotelbetrieb. Nach dem Tod ihres Lebensgefährten meldet sie jedoch Erbansprüche an und zieht kurzerhand ins Hotel Heidelberg. Ihre Forderungen bedeuten schwerwiegende Konsequenzen für das Familienunternehmen. Erst als sie sich Jeremy anvertraut, stellt sich heraus, dass sie die Einsamkeit fürchtet und wenig Interesse an einem finanziellen Vorteil hat.

David Nolden als Jeremy Kramer

HOTEL HEIDELBERG: Jeremy (David Nolden) wird langsam erwachsen und lässt sich von seiner Mutter Annette (Ulrike C. Tscharre) nichts mehr sagen.
 | Bild: ARD Degeto / Thomas Kost

Jeremy weiß nach dem bestandenem Schulabschluss nichts mit seinem Leben anzufangen. Er vergräbt sich in seinem Zimmer, lässt in Sachen Ordnung Fünfe gerade sein und verlässt das Hotel nur für seinen Sport. Mit Tante Ingrid kommt es beim ersten Zusammentreffen zum Streit. Doch schließlich ist sie es, die ihn wieder am Familienleben teilnehmen und neue Pläne schmieden lässt.

Stephan Grossmann als Stefan Kramer

Stephan Grossmann spielt Stefan Kramer
 | Bild: ARD Degeto / Kai Schulz

Stefan ist im Hotel Heidelberg der Mann für die Zahlen. Seiner Schwester Annette hält er im Büro und an der Rezeption den Rücken frei. Dabei wirft er gern mal ein Auge auf die aparten weiblichen Hotelgäste. Als Ingolf Annette hinsichtlich der Ex-Freundin eine Lüge auftischt, geigt er seinem Schwager ordentlich die Meinung. Dabei ist eigentlich er es, der auch unbequeme Hotelbesucher toleriert – denn schließlich kann man sich die Gäste ja nicht aussuchen.

Nele Kiper als Floriane Kramer

Stefan (Stephan Grossmann) und Floriane (Nele Kiper) gehen auf Schmusekurs mit Tante Ingrid (Kathrin Ackermann, re.).
 | Bild: ARD Degeto / Frank Dicks

Floriane hat mit dem Biobauernhof ihre Aufgabe gefunden. Täglich liefert sie frisches Obst und Gemüse ins Hotel, erlebt so den Hotelbetrieb aus der Distanz. Als Rechtsnationale im Hotel in Klausur gehen, fehlt ihr jedes Verständnis – sie fordert vehement deren Rausschmiss. Ihr an sich ruhiges Leben wird erschüttert, als ihr Mann sie betrügt.

Nico Ramon Kleemann als Ole Dornbach

Nico lebt in einem Kinderheim. Der miterlebte Unfalltod seiner Eltern lässt ihn schweigen. Zurückgezogen von sozialen Kontakten vergräbt sich der 14-Jährige in Trauer und Angst. Erst als der Heimleiter ihn zur Therapie zwingt, findet er in Ingolfs Praxis seine Worte wieder. Im Gespräch mit dem Psychotherapeuten beginnt Ole, den Verlust zu akzeptieren, und lässt schließlich wieder Nähe zu.

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