Zahlreiche Auszeichnungen für "Mitten in Deutschland: NSU"

NSU - DIE TÄTER: Beate (Anna Maria Mühe), Uwe M. (Albrecht Schuch) und Uwe B. (Sebastian Urzendowsky) schmieden Pläne.
Ihr Gefühl der Ohnmacht und Unsicherheit ist das grundlegende Erfahrungsmuster, das sie mit tausenden jungen Menschen in Ostdeutschland teilen.

Die ARD-Fernsehfilmtrilogie "Mitten in Deutschland: NSU" (SWR/BR/MDR/WDR/ARD Degeto) hat in den vergangenen zehn Tagen zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Auszeichnungen bei der Verleihung des deutschen Fensehpreises

Am vergangenen Samstag konnten sich die drei Filme, die die Morde des NSU aus drei Perspektiven – der Täter, der Opfer und der Ermittler – beleuchteten, bei der Verleihung des Fernsehpreises der deutschen Akademie im Filmforum NRW des Kölner Museums Ludwig in drei Kategorien durchsetzen: Gabriela Sperl, Max Wiedemann, Quirin Berg und Sophie von Uslar wurden als beste Produzenten geehrt, Christian Schwochow erhielt den Preis für die beste Regie für den ersten Teil ("Die Täter – Heute ist nicht alle Tage") und Ulrike Müller in der Kategorie Casting für Teil zwei ("Die Opfer – Vergesst mich nicht").

Preis für "beste Miniserie" der Jury des Premios Ondas

Bereits am Donnerstag, 16. November, verlieh die Jury des Premios Ondas in Barcelona dem ARD-Drama den "International Television ONDAS 2016" als beste Miniserie. In ihrer Begründung betonte die Jury: "We value the narrative exercise, the innovative format and the courage of addressing a country's complex social reality using a different approach that goes beyond the 'what' to explore the 'why'."

Deutscher Regiepreis METROPOLIS

Am Sonntag zuvor, dem 6. November, war "Mitten in Deutschland: NSU" auf der Galaveranstaltung im Audimax der Hochschule für Fernsehen und Film in München mit dem Deutschen Regiepreis METROPOLIS bedacht worden: Gabriela Sperl, die Produzentin der NSU-Trilogie, hatte hier den Preis für die beste produzentische Leistung entgegennehmen können.

Grimme-Preis (Fiktion)

Die Jury des Grimme-Preises bezeichnet den Dreiteiler als Maßstab für die Aufarbeitung der gesellschaftlichen Folgen und die künstlerische Auseinandersetzung mit der Mordserie des NSU.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:

»Viereinhalb Stunden Film über rechtsextremen Terror, das ist wahrlich keine leichte Kost im Fernsehen. Im Frühjahr dieses Jahres haben wir uns im Ersten dieser Herausforderung gestellt. Als öffentlich-rechtlicher Sender fühlen wir uns verpflichtet, mit engagierten Spielfilmen und Dokumentationen den Finger immer wieder in die Wunden unserer Gesellschaft zu legen. Wir sind stolz darauf, dass dies von den Jurys auf nationaler und internationaler Ebene honoriert wurde. Gratulation allen Preisträgern!«

"Mitten in Deutschland: NSU" ist eine Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television im Auftrag von SWR, WDR, BR, MDR und ARD Degeto in Zusammenarbeit mit Beta Film und Telepool. Die Trilogie war im Ersten am 30. März, 4. und 6. April 2016 zu sehen.

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