"David Burger will verstehen"

Interview mit Alexander Fehling

DER FALL BARSCHEL: David Burger (Alexander Fehling) trägt mit seinen Artikeln zum Rücktritt von Ministerpräsident Barschel bei. Sein Kollege Olaf Nissen (Fabian Hinrichs) beobachtet ihn dabei.
Der ehrgeizige Reporter David Burger trägt mit seinen Artikeln zum Rücktritt von Ministerpräsident Barschel bei.

Sie spielen den Journalisten David Burger, der bei der Suche nach der Wahrheit, immer tiefer in den Sog des Falls gerät. Welchen Konflikten sieht er sich ausgesetzt?

David Burger will verstehen. Und zwar so, als wäre er dabei gewesen. Doch jede Tür, die er aufstößt, offenbart wiederum zwei neue – jede Antwort führt zu weiteren Fragen. Zunehmend verliert er seine Partner. Es scheint, als hätten alle noch ein weiteres Interesse im Auge - Karriere, Hierarchien oder die eigene dubiose Beteiligung. Er vertraut niemandem mehr. Auch denen nicht, die wirklich für ihn da sind. Ihm ist beinah jedes Mittel recht, um wirklich hinter den Vorhang zu gucken. Und so verlässt er Stück für Stück sein Leben, um das von Barschel zu entschlüsseln.

Bevor man Ihnen die Rolle angeboten hat, was haben Sie mit dem Namen Uwe Barschel verbunden?

Das Bild des Toten in der Badewanne.

David Burger lässt sich im Laufe der Geschichte mit der mysteriösen und undurchsichtigen Giselle Neumayer auf eine gefährliche Liebesaffäre ein. Was glauben Sie, zieht ihn an dieser Frau an?

Ihre Undurchschaubarkeit, ihre Attraktivität und die Frage, ob sie auf dieser zwielichtigen Reise seine Partnerin sein könnte.

Wie war die Zusammenarbeit mit Regisseur Kilian Riedhof? Wieviel Freiheit hatten Sie bei der Interpretation Ihrer Figur?

Wir haben im Vorfeld viel gesprochen und auch geprobt, damit man am Set nicht mehr viel reden muss. Kilian ist ein Regisseur, der einem sehr viel Input und Struktur gibt. Dann muss man selbst entscheiden, was man davon nutzt und was nicht. Er weiß am meisten über dieses Thema, kennt die Entwicklungen der Charaktere im Schlaf und hatte einen unbeirrbaren Überblick, was bei dieser langen, verästelten Geschichte der wichtigste Halt ist, den er mir als Schauspieler geben kann. Insofern hat er einen Raum geschaffen und mir dann die Freiheit gelassen, darin selbst zu entscheiden. Ich glaube, wir beide haben die Figur beim Drehen erst Schritt für Schritt kennengelernt.

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