Yvonne Catterfeld als Viola Delbrück

Yvonne Catterfeld und Götz Schubert
"Wolfsland" ist auch die Geschichte zweier Kommissare auf der Flucht, gespielt von Yvonne Catterfeld und Götz Schubert. | Bild: MDR/news aktuell/ Jens Trenkler

Viola Delbrück ist die neue Kommissarin bei der Kripo Görlitz. Mitte 30, verheiratet, kinderlos und neuerdings in Trennung. Ein blitzgescheiter Kopfmensch, die beste Absolventin der Hamburger Polizeiakademie seit vielen Jahren. Sie denkt schnell, zieht meistens die richtigen Schlüsse und hat deshalb eine hervorragende Aufklärungsquote.

Privat lief es nicht so gut für sie: Ehemann Björn entpuppte sich als ein narzisstischer, eifersüchtiger Kontrollfreak. Als er sie eines Tages im Keller ihres Hauses einschloss, fasste Viola den Entschluss, ihr Leben zu verändern. Und verließ Hamburg quasi bei Nacht und Nebel. "Manchmal muss man sich bewegen, um sichtbarer zu werden", sagte sie beim Abschied zu ihrer Mutter. In der Oberlausitz will Viola ein neuer, freier Mensch werden. Allerdings gibt es hier – "Butsch", ihren schroffen, unerträglichen, sie in jeder Hinsicht herausfordernden neuen Partner.

Violas Start ins neue Leben wird demnach viel ungemütlicher und ruppiger als erwartet. Früh spielt sie mit dem Gedanken, das Handtuch zu werfen. Aber genauso schnell verwirft sie ihn wieder. Denn sie spürt: Wenn es ihr gelingt, an Butschs Seite auszuhalten, wird sie nicht nur dieses, sondern auch ihre anderen Probleme bewältigen. Dann hat sie vielleicht den Schlüssel, um auch mit dem Rest der Welt klarzukommen.

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