Die Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser über ihre Idee zu "Wolfsland"

»Vielleicht ist der Pumphut schuld. Der Pumphut ist eine Oberlausitzer Sagengestalt, ein spitzbehuteter Müllerbursche mit magischen Fähigkeiten, einem starken Gerechtigkeitsgefühl und diebischer Lust an Schabernack. Der Pumphut begegnete uns zu unterschiedlichen Reisen in diese Region, die nicht gerade arm ist an Sagen und Legenden. Und als vor Jahr und Tag aus dem mitteldeutschen Schloss in Leipzig der Auftrag an uns erging, einen originellen Ermittlerkrimi für Sachsen zu entwickeln, da sprang der Pumphut vor unsere grübelnden Gesichter und sagte: ‚Nehmt mich‘. Und das taten wir. Wir nahmen den Pumphut, versetzten ihn an die Neiße ins schöne Görlitz, verliehen ihm den Rang eines Hauptkommissars, teilten ihn in zwei moderne Figuren auf, verteilten auf Burkhard „Butsch“ Schulz und Viola Delbrück das Abgründige, das Gerechtigkeitsliebende, das Schlaue, das Verschmitzte, das Magische, das Lustige, das Grausige mit fließenden Federstrichen. Nur den spitzen Hut, den haben wir vergessen. Dafür gibt es Wölfe.«

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