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Zorn – Tod und Regen

Die Hauptkommissare Zorn und Schröder könnten unterschiedlicher nicht sein: Der grantige Zorn würde sein Leben lieber als Eigenbrötler führen, anstatt zu ermitteln. Sein Kollege Schröder hingegen ist ein fröhlicher, auf den ersten Blick etwas einfältig wirkender Optimist - und bei der Arbeit übereifrig. Als Duo bestechen die beiden durch ihre Macken und Dialoge mit einem eigenen, lakonischen Humor. Doch plötzlich gibt es ein Racheakt, der Tote fordert und sie müssen gemeinsamen ermitteln: Im Keller eines Abrisshauses wird eine große Blutlache gefunden. Von der Leiche fehlt jede Spur. | Bild: MDR/Edith Held

Die Hauptkommissare Zorn und Schröder könnten unterschiedlicher nicht sein: Der grantige Zorn würde sein Leben lieber als Eigenbrötler führen, anstatt zu ermitteln. Sein Kollege Schröder hingegen ist ein fröhlicher, auf den ersten Blick etwas einfältig wirkender Optimist - und bei der Arbeit übereifrig. Als Duo bestechen die beiden durch ihre Macken und Dialoge mit einem eigenen, lakonischen Humor. Doch plötzlich gibt es ein Racheakt, der Tote fordert und sie müssen gemeinsamen ermitteln: Im Keller eines Abrisshauses wird eine große Blutlache gefunden. Von der Leiche fehlt jede Spur.

Die Spurensuche führt das Ermittlerteam durch ganz Halle – sogar bis auf das Dach der Marktkirche. Dabei muss Zorn feststellen, dass sein einfältig wirkender Kollege oft mehr auf Zack ist als er selbst.

Die Ermittlungen kommen dennoch nicht voran: Der Fall wirft immer mehr Rätsel auf. Plötzlich gibt es eine weitere Tote. Auch der ständige Regen erschwert die Arbeit der Ermittler und verwischt viele Spuren.

Erst als Staatsanwalt Sauer seine Verachtung für Zorn allzu deutlich zeigt, bringt er diesen damit ins Grübeln und erregt Zorns Misstrauen: Warum hat Sauer ausgerechnet ihm den brisanten Fall übergeben? Sollte er seinen vermeintlich unfähigsten Kommissar nur deshalb eingesetzt haben, um die Aufklärung zu verhindern?

Zorn fühlt sich herausgefordert und beginnt nun, ernsthaft zu ermitteln. Tatsächlich finden sich Hinweise darauf, dass die Akten manipuliert wurden – etwa von Sauer selbst?

Bei der Suche nach Beweisen erhalten Zorn und Schröder Unterstützung von Hannah Saborowski, der Sekretärin des Staatsanwaltes, die Zorn nebenbei auch deutliche Avancen macht.

Dieser ist aber eher von seiner Nachbarin, der geheimnisvollen Malina, fasziniert. Als er sie bei der Beschattung Sauers in einer Bar trifft, verliert er den Staatsanwalt dann auch glatt aus den Augen. Verwischt sie bewusst Spuren?

Prompt gibt es einen neuen Mord – und ein Opfer, mit dem Zorn und Schröder nicht im Traum gerechnet hätte. Schröder schaut sich im Präsidium um und trifft dort auf die neue Staatsanwältin Frieda Borck, die sich in die Arbeit stürzen will. Neue Informationen bleiben aus.

Was hat Robert Stapic mit den Toten zutun? Zorn fühlt ihm auf den Zahn.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen offenbart sich langsam eine tragische Rachegeschichte und Zorn kann nicht verhindern, dass es noch mehr Tote gibt.