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Aufmachergrafik zu Tim Mälzer kocht!
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Tim Mälzers Tagebuch – 16. Juli 2011

Liebe Hobby-Köche und Köchinnen,

Tim Mälzer (Bild: NDR/Dreysse) Bild vergrößern bzw. verkleinern Bildunterschrift: Tim Mälzer ]
für meinen Gaumen ist der Verzehr von Fisch keine Geschmacksfrage, sondern wie so oft in der Küche eine Sache der Zubereitung! Anders gesagt: Die Behauptung, dass Fisch generell nicht schmeckt, ist genereller Blödsinn. Auch wenn ich zugeben muss, dass Omas schlimme Zubereitung mir jahrelang Fischeintopf verleidet hat. Die hat ihn nämlich viel zu weich durchmatschen lassen, wie 90-Grad-Kochwäsche – bäh!

Heute gehört Fisch mindestens einmal in der Woche auf meinen Esstisch, weil ich jetzt weiß, auf welche Art und Weise er mir am besten mundet. "Ceviche" zum Beispiel ist ein südamerikanisches Gericht aus rohem Fisch, der durch Limettensaft gegart wird. Die Säure sorgt dafür, dass das Fisch-Eiweiß denaturiert und so seine Beschaffenheit verändert. Dafür schneide ich den Fisch (ich bevorzuge dafür Zander) mit einem scharfen Messer in dünne Tranchen und beträufele ihn mit der Limettensäure, die ich dann für ca. 15 Minuten einziehen lasse.

Mariniert wird der Fisch dann mit einer Marinade aus Limetten- und Karottensaft, die ich mit Zucker, Salz und Chili kräftig würze. Dazu ein paar dicke Bohnen für die Konsistenz – und schon habe ich ein perfektes Fischgericht, dem es an nichts fehlt. Schon gar nicht am leckeren Geschmack!

Und warum die Ceviche perfekt mit einer Kräuter-Schmand-Pasta und einem Dessert aus überbackenen Beerenfrüchten harmoniert, sehen Sie wie immer am Samstag um 15:30 Uhr im Ersten!

Ihr Tim Mälzer