So geht es Kommissar Leitmayr

"Franz hörst du mich?", flüstert Batic am Ende des letzten Münchner Tatorts. "Es wird alles gut. Wir schaffen das." Die Aufregung bei den Fans und in der Presse war groß, als Franz Leitmayr im "Tatort: Am Ende des Flurs", von der Apothekerin Höllerer niedergestochen, blutend am Boden lag. Und dann war der Film zu Ende. Der Leitmayr tot? Nach fast 25 Jahren Ermittlerdasein? Das durfte nicht wahr sein. Darf es nicht. Und ist es nicht. Leitmayr lebt. Inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen, marschiert er zwei Wochen später schon wieder am Pförtner vorbei ins Münchner Polizeipräsidium. Davon können sich die Zuschauer nun online selbst überzeugen.

Vorschau auf den nächsten Münchner "Tatort"

Im "Tatort: Der Wüstensohn", der im Herbst 2014 im Ersten ausgestrahlt wird, ermittelt Franz Leitmayr wieder bei bester Gesundheit an der Seite von Ivo Batic. Dabei stellt der Fall des Wüstensohns die beiden Ermittler gemeinsam vor ein ganz neues Problem. Da die Leiche eines jungen Arabers auf dem Beifahrersitz eines Diplomatenwagen gefunden wird, dürfen Batic und Leitmayr rechtmäßig gar nicht ermitteln. Dennoch sollen sie den Fall aufklären.

Eine Herausforderung der besonderen Art, diesmal nach einem Drehbuch von Alex Buresch und Matthias Pacht und unter der Regie von Rainer Kaufmann. Auch im "Tatort: Der Wüstensohn" gibt es eine schauspielerische Neuentdeckung zu sehen. Unter Rainer Kaufmanns Regie gibt Yassin el Harrouk sein Schauspieldebüt als Wüstensohn. Wie Max Färberböck mit "Am Ende des Flurs" drehte auch Rainer Kaufmann mit "Der Wüstensohn" seinen ersten "Tatort".