Über die Krankheit

Tumulte: Die Situation in der JVA eskaliert.
Tumulte: Die Situation in der JVA eskaliert. | Bild: WDR/ Thomas Kost

Tollwut, auch Rabies oder Wutkrankheit genannt, ist eine – unbehandelte – zumeist tödlich verlaufende Infektion. Wölfe, Hunde, Katzen, Stinktiere, Waschbären oder Frettchen sind klassische Tollwut-Überträger. Das befallene Tier scheidet das Virus vor allem über den Speichel aus. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt meist durch einen Biss, ist jedoch auch über Hautverletzungen möglich. Nach einer Schätzung der WHO sterben jährlich 55.000 Menschen an Tollwut, 99 Prozent davon in den so genannten Entwicklungsländern. Die Inkubationszeit beträgt drei bis acht Wochen. Die Symptome ähneln laut Robert Koch-Institut erst einmal denen einer Grippe. Später treten Lähmungen, Angst, Verwirrtheit und Halluzinationen auf. Es kann jedoch auch zu einer ausge- prägten "Hydrophobie2 kommen: Beim Schlucken krampfen die Muskeln, wodurch eine erhebliche Angst vor dem Trinken besteht. Bereits die optische oder akustische Wahrnehmung von Wasser führt zu Unruhe und Krämpfen. Der produzierte Speichel kann nicht mehr geschluckt werden und bildet Schaum vor dem Mund. Die Erkrankung kann jedoch auch in einer "stummen" Form verlaufen. Der Tod tritt in der Regel im Koma in Form einer Atemlähmung ein.

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