Interview mit Dietmar Bär

Fast zu spät: Kommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) kommt seinem Kollegen Max Ballauf zur Hilfe.
Fast zu spät: Kommissar Freddy Schenk kommt seinem Kollegen Max Ballauf zur Hilfe.

Eine Bürgerwehr, ein Tatverdächtiger aus Nordafrika, hilflose Polizisten: Viele Figuren in diesem "Tatort" leiden unter Vorurteilen. Spiegelt der Film etwas wieder, dass Sie auch in der Realität beobachten?

Während der Produktion hatten wir die Befürchtung, dass uns die Realität überholt und davonläuft. Zwar ist ein fiktionaler Film kein Abbild der Wirklichkeit. Aber der "Tatort" nimmt Vorurteile unter die Lupe, die weit verbreitet sind. Und er zeigt, was mit Menschen passieren kann, die sich von ihren Vorurteilen leiten lassen.

Freddy Schenk und Max Ballauf sind empört über das Treiben der Bürgerwehr. Können Sie deren Anliegen verstehen?

Klar! Da muss man nur mal die echten Kollegen von der Polizei fragen. Was ich von ihnen höre ist, dass eine so genannte Bürgerwehr, die sich in die Polizeiarbeit einmischt, keine Hilfe für die Ermittlungsarbeit sein kann.

Klaus Doldinger ist erstmals in einem Tatort nicht nur zu hören, son-dern in einem kurzen Gastauftritt auch zu sehen. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit dem Komponisten der "Tatort"-Melodie erlebt?

Ich bin stolz wie Bolle, dass der von mir seit Jahrzehnten hoch geschätzte Klaus Doldinger ausgerechnet bei uns im "Tatort" Köln mitspielt. Das ist ein Super-Coup, den die Redaktion beim WDR da gelandet hat!

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